50 x Kneipenpastoral in Karlsruhe

Ein Bericht aus dem Gemeindeleben.

Wissen Sie noch, was vor mehr als 13 Jahren im September 2006 begann und was dann fast acht Jahre später im April 2014 endete? In diesem Zeitraum erschienen in der damaligen Seelsorgeeinheit Mitte-Süd 14 Ausgaben des Gemeindebriefs, am Ende sogar zwei Doppelausgaben mit der Seelsorgeeinheit West-Nord. Erstellt wurden diese Gemeindebriefe am Ende von zwei Gruppen Ehrenamtlicher, die als Redaktion(en) schon damals recht eng zusammengewachsen waren. Mit dem Zusammenschluss zur großen Seelsorgeeinheit ALLERHEILIGEN aus den sieben Pfarreien wurde einiges umgestellt und neu geschaffen; dazu gehört auch das nun monatliche erscheinende Magazin Allerheiligen aktuell.

Die zwei „alten Redaktionen“, die man dann leider nicht mehr brauchte und die schon damals nach jeder neu erschienenen und verteilten Ausgabe bei einem gemeinsamen Essen ein wenig gefeiert hat, hat diese Tradition auch nach dem Ende der redaktionellen Tätigkeit pfarreiübergreifend weitergeführt. Auf besondere Initiative eines bekannten Redakteurs aus der Südstadt hin treffen wir uns seit fünf Jahren sehr regelmäßig monatlich in einer anderen Karlsruher Lokalität, um uns lobend, aber auch kritisch mit dem Gemeindeleben in ALLERHEILIGEN und unserem eigenen kirchlichen Engagement in den anderen Gruppen und Kreisen auseinanderzusetzen. Oftmals geht der Blick dann auch schon mal über den Tellerrand unserer großen Seelsorgeeinheit hinaus. Begonnen haben wir unsere kneipenpastoralen Treffen am 15. Oktober 2014 bei einem Essen im syrisch-libanesischen Restaurant Ali Baba in der Kreuzstraße. Dort gab es dann auch genau fünf Jahre später vor einigen Tagen das fünfzigste Treffen unserer Gruppe. Zwischendrin haben wir nur 3 (!) Restaurants mehrfach besucht, waren nur einmal außerhalb von Karlsruhe unterwegs, sind mit den unterschiedlichsten Nationen sowie deren Küchen & Gerichten in Berührung gekommen und haben noch längst nicht alle (guten) Restaurants in Karlsruhe gesehen bzw. erprobt.

Genau solche Zusammenkünfte, die christlichen Glauben und menschliches Wohlergehen eng miteinander verbinden, lassen zusammen wachsen, was zusammen gehört. Wir hoffen, dass es mindestens bis zum hundertsten, genüsslichen Treffen so gut weiterläuft mit unserer Gruppe. Und wir hoffen, dass sich Nachahmer/innen finden.

Markus Guttmann für die acht ehemaligen Redakteure/innen