Firmprojekt "WaldZeit"

11 Firmandinnen und Firmanden verbrachtenihr Projekt "WaldZeit" im Hohenwettersbacher Wald.

Ein Ast bricht ab und landet mit lautem Rascheln auf dem Hang, der Hund winselt ununterbrochen und die Stimme des Försters schallt durch den Wald, er gibt Tipps. Unter dieser Geräuschkulisse verbrachten 11 Firmandinnen und Firmanden am Samstag, den 12. Oktober ihr Projekt "WaldZeit" im Hohenwettersbacher Wald.

Um 09.00 Uhr sammelte sich die Gruppe am Hauptbahnhof, dann fuhren wir mit Bahn und Bus nach Hohenwettersbach. Dort wurden wir vom Förster empfangen und machten uns mit Werkzeug bepackt auf den Weg. Auf dem Sinnespfad, der aus insgesamt 12 Stationen besteht und in einem Rundweg durch den Wald führt, waren einige Stationen etwas in die Jahre gekommen und so machten wir uns ans Werk, unter fachlicher Anleitung von Förster Bernd Struck eine Raststelle von Unkraut zu befreien und einzuebnen, Unsere Sinne zu schärfen, indem wir mit verbundenen Augen von einem Partner durch den Wald geführt wurden. Auch große Blätterdächer, die den Ginkos darunter das Licht nehmen, lichteten wir etwas, um dem Baum des Lebens bessere Bedingungen zum Wachsen zu schaffen. Unser letzter Arbeitseinsatz war an  einem Waldlabyrinth, das etwas in die Jahre gekommen war, welches wir wieder aufzustocken. Dabei kamen auch Gespräche über die Firmung, die Umweltsituation und den weiteren Weg nicht zu kurz. Am Schluss des Projektes waren wir zwar alle erschöpft, aber hatten auch alle das Gefühl, dass wir heute wieder einen Schritt in die richtige Richtung gemacht hatten. 

(Annerose Jandrey, Firmandin)