Gottesdienste im Altenheim

Wenn die Menschen nicht mehr zur Kirche kommen können, kommt die Kirche zu ihnen. Wir feiern in den 17 Altersheimen auf dem Gebiet der Seelsorgeeinheit regelmäßig Gottesdienste. Diese Aufgabe teilen sich die Hauptamtlichen und ein Team von Ehrenamtlichen, ausgebildete WortgottesdienstleiterInnen.

Kirche im Altenpflegeheim lebt in vielfältiger Weise: Die BewohnerInnen freuen sich über einen Besuch, der Ihnen zeigt, dass sie immer noch zur Gemeinde gehören und nicht vergessen sind. Das kommt nicht nur durch Geburtstags- und Weihnachtsgrüsse zum Ausdruck, die persönlich gebracht werden, sondern auch durch seelsorgliche Besuche, wo Zeit zum Reden und Zuhören ist. Aber auch die Gelegenheit, bei schönem Wetter trotz Rollstuhl etc. gemeinsam spazieren zu gehen ist höchst willkommen.

Was wäre die Kirche ohne Menschen, die ihr ein Gesicht verleihen?

Unsere Seelsorgeeinheit ist groß. Da präsent zu sein ist eine Herausforderung. Ohne ein breitgefächertes ehrenamtliches Engagement geht es nicht – auch weil kirchliches Leben nur durch die Beteiligung aller sichtbar und erfahrbar wird.

Um Kirche im Altenpflegeheim zu leben, brauchen wir den ehrenamtlichen Einsatz vieler Menschen:

  • zur regelmäßigen Begleitung eines Menschen (1 Stunde/Woche)
  • zum Spazierengehen mit Bewohnern im Rollstuhl
  • zum Überbringen von Geburtstagsgrüßen (ca. 2 Stunden/Monat)
  • zum Verteilen der Weihnachtsgrüße an alle (1x ca. 2 Stunden/Jahr)
  • zum Begleiten in die Kirche oder Bringen der Kommunion.

Unsere Ehrenamtlichen können durch einen Ausbildungskurs für ehrenamtliche Seelsorge auf die Aufgabe vorbereitet werden und Angebote wie Austauschtreffen sowie regionale und diözesane Fortbildungen wahrnehmen. Bei Interesse bitte an Gemeindereferentin Christine Dehmel wenden: Tel. 0721-955 6815 oder christine.dehmel@allerheiligen-ka.de

Ich engagiere mich für die alten Menschen in unseren Heimen, weil ..."

  • "…. seit ich vor über 30 Jahren diese ehrenamtliche Tätigkeit übernahm, habe ich viel vom Leben erfahren dürfen und oft fühlte ich mich aber auch reich beschenkt."
    Johanna Müller
  • "... diese unglaubliche Herausforderungen zu bestehen haben aufgrund der vielen Verluste, die das hohe Alter mit seinen vielfachen Einschränkungen mit sich bringt. Begleitend durch mein einfaches Da-sein und Zeit-haben möchte ich Wahrnehmung, Wertschätzung und Akzeptanz schenken und im Mittragen und Mitaushalten von Angst und Einsamkeit zumindest die Hoffnung begründen, dass da auch ein Gott ist, der mitgeht.“
    Gerlinde Indlekofer
  • „ … weil ich oft die einzige Verbindung nach "draußen" bin, weil oft ich der Beschenkte durch die Freude der Besuchten bin, weil auch Jesus zu den Menschen ging.“
    Rolf Weingärtner