Kardinal Koch in Karlsruhe

Am Sonntag, 13. Oktober, hält Kardinal Koch um 11.30 Uhr ein Pontifikalamt in St. Stephan.

Kurt Kardinal Koch, der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen im Vatikan ist aus Anlass einer Tagung in der Region, die vom 10. bis 12. Oktober im Melanchthonhaus in Bretten über „Die Confessio Augustana im ökumenischen Gespräch“ arbeitet. Auf Einladung der Europäischen Melanchthon-Akademie Bretten, des Roncalli-Forums Karlsruhe, der Katholischen Stadtarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung Karlsruhe und mehrerer weiterer Einrichtungen des Bildungswerks der Erzdiözese Freiburg kommen über 25 international renommierte Wissenschaftler zu einem theologischen Symposium zusammen. Es geht um die Frage, ob die „Confessio Augustana“, die wichtigste Bekenntnisschrift der evangelischen Kirchen, auch der Evangelischen Landeskirche in Baden, als mit dem katholischen Glauben übereinstimmend anerkannt werden kann. Philipp Melanchthon hatte den Text für den Reichstag zu Augsburg 1530 verfasst – als letzten Versuch, die drohende Spaltung der Kirche noch abzuwenden. Eine Anerkennung der „Confessio Augustana“ als dem katholischen Glauben gemäß wäre ein Durchbruch im ökumenischen Gespräch; stünde damit doch ein für beide Seiten gültiges Lehrdokument als gemeinsame Grundlage des Glaubens und Basis für den weiteren ökumenischen Prozess auf dem Weg zur Einheit der Kirche zur Verfügung. Das Symposium in Bretten ist in allen Teilen öffentlich, die Teilnahme kostenlos. Der Vortrag von Kardinal Koch, zu dem auch Erzbischof Stephan Burger kommen wird, ist am Samstag, 12. Oktober um 17.00 Uhr in der Stiftskirche in Bretten.


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