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Alle zuletzt erschienen Nachrichten zu Allerheiligen

Wie sieht´s aus?

Wählen – entscheiden – gestalten: Pfarrgemeinderatswahl am 22. März 2020

Dieses Motto versteht sich als ein Schlüssel, der Interesse wecken und Mut machen will: Wie sieht es aus? Wie sieht es wirklich aus in unseren Seelsorgeeinheiten? Haben wir einen wachen Blick für die Realitäten unserer Zeit und unserer Gesellschaft und vor allem für die Menschen in und außerhalb der Kirche, die in unserer Stadt leben und arbeiten? Entdecken wir den Geist Gottes im Hier und Heute und erzählen davon?


Wie und wo geht es weiter? Das ist die Herausforderung, der sich der neu zu wählende Pfarrgemeinderat in der kommenden Wahlperiode 2020 bis 2025 stellen muss. In Allerheiligen geht es darum: Die Anregungen des Visitationsteams zu unserer pastoralen Arbeit aufzugreifen und weiter zu entwickeln; den Prozess „Kirchenentwicklung 2030“ hin zu einer großen, neuen Pfarrei „Stadt Karlsruhe“ gemeinsam mit den anderen Pfarrgemeinderäten in diesem Gebiet zu gestalten; eine gute Balance zwischen dem großen Ganzen und der Nähe vor Ort zu finden; Erprobungsräume zu schaffen für Experimente, die den engen Rahmen des Kirchenrechts weiten; Netzwerke zu bilden mit „Menschen guten Willens“, deren Herz für ähnliche Anliegen und Ziele brennt wie unseres.


Wir brauchen im Pfarrgemeinderat Menschen mit Weitblick, die „groß“ denken und gern konzeptionell und strategisch arbeiten.
1969 haben sich Christinnen und Christen in Deutschland zum ersten Mal für die Arbeit in einem Pfarrgemeinderat zur Verfügung gestellt: der Anfang eines demokratischen, von den Kirchenmitgliedern gewählten Gremiums mitten in einem hierarchischen System. Heute, 50 Jahre später, können wir auf eine erfolgreiche, gestaltende und mitentscheidende Arbeit der Pfarrgemeinderäte zurückschauen. Aber der Prozess des „synodalen Weges“ auf Bundesebene zeigt auch, dass noch viel zu tun ist, um Kirche für die Menschen wieder glaubwürdig und zukunftsfähig zu machen. In Allerheiligen genießen wir eine große Freiheit, die Pastoral zu gestalten, in einem guten Miteinander „auf Augenhöhe“. Und da kann Pfarrgemeinderat richtig Spaß machen!


WIE SIEHT´S AUS BEI IHNEN?
Mitarbeit in der Seelsorgeeinheit ist auf vielfältige Weise möglich: im Pfarrgemeinderat, im Gemeindeteam, im Stiftungsrat oder einem Stiftungsausschuss vor Ort, im Sachausschuss für Liturgie oder Soziales, in Arbeits- und Projektgruppen.... Wenn Sie Interesse haben, dabei zu sein und Allerheiligen mitzugestalten, mit einem Zeitkontingent, das Sie selbst bestimmen können, im Team mit anderen Engagierten – merken Sie sich schon jetzt den Informationsabend am Mittwoch, 8. Januar 2020, um 19.00 Uhr in St. Peter und Paul vor. Gerne können Sie Pfarrgemeinderats- oder Gemeindeteam-Mitglieder auch jetzt schon ansprechen, wenn Sie sich eine Kandidatur vorstellen können oder sich unverbindlich informieren möchten.


Information und Kontakt
Annette Bernards, Pfarrgemeinderatsvorsitzende
pfarrgemeinderat@allerheiligen-ka.de
www.allerheiligen-ka.de/seelsorgeeinheit/pfarrgemeinderat
www.pgr-wahl-freiburg.de/

Nach 14 Jahren wieder in der Südstadt

Dr. Franciszek Juchimiuk war von 1985 bis 2002 als Urlaubsvertreter unseres Pfarrers in der Liebfrauengemeinde tätig und kam nun zu Besuch.

Am Sonntag, 18. August 2019, feierte Dr. Franciszek Juchimiuk, Professor am Priesterseminar in Polen, mit Pater Helmut wieder einmal die Eucharistiefeier in der Liebfrauenkirche. Für mehrere Tage ist er mit drei Verwandten in Karlsruhe zu Besuch. Daher war auch Pfarrer i.R. Alfons Bechtold beim Gottesdienst anwesend. Anschließend wird Dr. Franciszek Juchimiuk weiter nach Rom reisen.

Im August 2005 weilte er zum Abschied noch einmal für eine Woche in der Pfarrei Unserer Lieben Frau. Viele Südstädter freuten sich, ihn nach 14 Jahren wieder begrüßen zu dürfen. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es lebendige Gespräche mit ihm und Erinnerungen wurden ausgetauscht.

Auf dem Foto sind neben Dr. Franciszek Juchimiuk drei Verwandte, Pfarrer i.R. Alfons Bechtold, Frau Berg und B. Kuhn zu sehen.

Fast hätte es geklappt…

Älterntreff Herz Jesu scheitert nur knapp am Zeitlimit des Bibel-Escaperooms im Malsch.

Öfter mal was Neues! Wieder einmal hat sich der Älterntreff Herz Jesu auf ein neues Programmangebot eingelassen. Ziel war der „Bibel-Escaperoom“ der Seelsorgeeinheit Malsch.

Gemeindereferent Christian Freund und sein Team bieten allen Interessierten eine Stunde voller Spannung und Rätsel rund um die Bibel. Ein Team zwischen 4 und 7 Personen hat eine Stunde Zeit, die Rätsel und Aufgaben in einem Raum zu lösen, um die Mission zu vollenden und aus dem Raum wieder herauszukommen. Ein Real-Life-Game, bei dem die Spieler Rätsel lösen müssen, die sich unter anderem um die Bibel drehen. Das Spiel erfordert logisches Denken, Kombinieren und "um-die-Ecke-Denken". Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten (Spoiler-Verbot!).

Für den Älterntreff hat es nicht ganz gereicht: 66 Minuten standen am Ende auf der Uhr und die Unterstützung von Christian Freund war auch erforderlich, um den alles entscheidenden Code für den Weg in die Freiheit zu knacken. Aber es hat einen Riesenspaß gemacht und wir freuen uns schon heute auf den angekündigten Bibel-Escaperoom 2020. Dann schaffen wir das in der vorgegebenen Zeit!

Erinnerungsstücke gesucht!

Ein Aufruf zum 50jährigen Bestehen des Gemeindefasching Heilig Kreuz.

2020 wird der Knielinger Gemeindefasching 50 Jahre alt!

Aus diesem Anlass suchen wir Fotos, Geschichten, Erinnerungen. Wenn Sie über solche Schätze verfügen, wäre es schön, wenn Sie uns diese zur Verfügung stellen könnten. Bitte versehen Sie die Fotos mit Namen und Adresse und geben sie im Pfarrbüro ab.

Sie erhalten sie später natürlich wieder zurück. Herzlichen Dank.

76. ULFer Pfarr- und Kitafest

Am 29. und 30. Juni. Früher hieß es im Canisiushaus immer "Sommerfest" - dieses Jahr gibt der Sommer dem Fest wahrlich alle Ehre.

Am Samstag wird das Fest um 14.00 Uhr durch den Kindergartenchor mit einem bunten Programm eröffnet.

Am Sonntag feiern wir um 10.00 Uhr den Familiengottesdienst „Die Schatzsucher“ auf dem Festgelände des Canisiushauses (bei schlechtem Wetter in der Kirche).           

Programm:

- Kinderfest samstags und sonntags am Nachmittag mit einer Spielstraße, dem Kinderkarussell, Zuckerwatte und dem Kasperle

- Tombola zugunsten des Kindergartens Canisiushaus           

- Bewirtung im Festzelt “Bierpfütz“, im Café, in der Eisbar, in der Bar und durch den mobilen Barmann.

- Mittagessen am Sonntag: Rindsrouladen, Teigwaren und Salat

- Musikalische Unterhaltung

60 Jahre Priester

Pfarrer i.R. Alfons Bechtold darf am 31. Mai sein diamantenes Priesterjubiläum begehen.

Als Kaplan war Pfarrer Bechtold von 1959 bis 1963 in St. Elisabeth, Mannheim, und von 1963 bis 1966 in St. Johann Nepomuk, Kehl. Als Pfarrer wirkte er zunächst ab 1966 in Herz-Jesu, Weinheim, ab 1973 auch in St. Maria, Weinheim-Sulzbach. 1983 wechselte er dann in die Liebfrauengemeinde nach Karlsruhe. Sie wurde zu der Gemeinde, in der Pfarrer Bechtold am längsten tätig war, nämlich 22 Jahre. Zu seiner Begrüßung im Herbst 1983 wurde ihm gewünscht, dass er bald ein „echter Südstadt-Indianer“ werde. Wenn auch die Anfangszeit für ihn nicht leicht war, wissen wir heute, dass Pfarrer Bechtold mit „Leib und Seele“ Seelsorger unserer Gemeinde war und auch die Südstadt mit all ihren Seiten schätzte; er wurde einer von uns: eben ein „echter Südstadt-Indianer“. Und dafür danken wir ihm.

Am Sonntag, 02. Juni 2019, feiert Pfarrer Bechtold aus Anlass seines 60-jährigen Priesterjubiläums den Gottesdienst um 10.00 Uhr mit der Pfarrgemeinde Unserer Lieben Frau in der Liebfrauenkirche. Anschließend gibt es einen kleinen Umtrunk im Canisiushaus.

Abgesang

Nach 40 Jahren gehen die ULFer Kirchenbengel in Rente.

IMG_8656.kl.jpgFür die ULFer Fastnacht 1979 von Hans Sauter ins Leben gerufen, haben wir uns mehrere Jahre lang auf Fastnacht und Martinsumzüge konzentriert. Unser Notenmaterial wurde von Beginn an von Gernot Kaiser arrangiert, wobei er immer den wechselnden Instrumenten der Bläserbesetzung Rechnung tragen musste. 1991, im Rahmen des 100-jährigen Pfarreijubiläums, erweiterten wir unser Engagement auf die Mitgestaltung von Gottesdiensten bei Erstkommunionfeiern, Firmungen, Fronleichnam und anderen Anlässen. Über 200 Lieder wurden dazu von Gernot Kaiser bearbeitet. Zusätzlich hat er über 50 Instrumentalstücke für den Einsatz im Gottesdienst geschrieben. Der damals gegründete Projektchor hat uns all die Jahre begleitet, er ist später mit dem NGL-Chor aus St. Stephan zum inzwischen von Johanna Kuhn geleiteten Chor „TonArt“ zusammengewachsen.
Ebenfalls seit 1991 haben wir die Weihnachtsfeier der Pfarrei mitgestaltet.
Im Jahre 1994 erweiterten wir unser Repertoire auf Tanzmusik mit Evergreens, Swing und Schlagertitel. Viele Stücke mit verschiedenen Bläsersätzen sind in den letzten 25 Jahren zusammengekommen. Pfarrfeste, nicht nur bei uns, 1.-Mai-Feier der Bürgergesellschaft, Tanzabende und Geburtstagsfeiern haben wir mit unserer Musik bereichert.
Viele Musikerwechsel, vor allem bei der Klarinette, haben wir erfolgreich überstanden. Auch der frühe Tod von Werner Eiermann 2002 konnte uns nicht aufhalten. Der unerwartete Tod von Hans Sauter 2016 hat aber gezeigt, dass auch unsere Gruppe nicht ewig weitermachen kann. So ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, aus eigener Entscheidung heraus die 40-jährige Bengel-Geschichte zu beenden. Dankbar dürfen wir sein für die vielen schönen Stunden, für die vielen Musiker (20) in dieser Zeit und für die Freude, die wir anderen schenken durften.

Plastik-Fasten beendet! Oder doch nicht?

Die Plastik-Fasten-Aktion wurde in der Osternacht abgeschlossen. Die Ausstellung in der Kirche abgebaut... aber das Bemühen zur Bewahrung der Schöpfung geht weiter!

Das Anliegen des Gemeindeteams Unserer Lieben Frau bei der Aktion "Ein Indianer kennt kein Plastik" war, ein Bewusstsein zur Verminderung von Plastik-Müll zu schaffen. Viele Menschen sollen dazu bewegt werden, im Alltag den Verbrauch von Plastik- und anderem Verpackungsmüll zu reduzieren. Nicht nur in der Fastenzeit, sondern auch darüber hinaus soll das Konsumverhalten hinterfragt werden. Auch ohne Fastenzeit sollen "viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun", um verantwortungsvoll mit der Schöpfung umzugehen.

"Sehr wichtige Austellung..."

So kommentierten zwei Besucher die Ausstellung "Einblicke rund ums Plastik-Fasten" in der Kirche Unserer Lieben Frau.

"Sehr wichtige Ausstellung; sollte wandern und in Schulen und Universitäten gezeigt werden..."

Die Ausstellung "Einblicke rund ums Plastik-Fasten" ist noch für zwei Wochen - bis Ostern - in der Kirche Unserer Lieben Frau, Augartenstr. 50, zu besuchen. Die Kirche ist täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Die Ausstellung kann außerhalb der Gottesdienstzeiten besichtigt werden!

Wir hoffen auf noch mehr Aktive beim „Plastik-Fasten“

Der Vortrag „Plastik im Meer“ zeigte auf, wie die Menschen durch den Plastikmüll die Ökosysteme bedrohen und Leid und Tod vieler Tiere verursachen!

Die Besucher - in leider nicht so großer Anzahl - waren am Mittwoch, 27. März 2019, im Canisiushaus vom Vortrag mit Frau Ruth Schögl von WDC - Whales.org betroffen, weil ihnen bewusst wurde, wie der heute schon in der Natur - vor allem in den Meeren - vorhandene Plastikmüll über Jahrhunderte die Natur bedroht! Plastik-Abfälle verursachen Leid und Tod vieler Tiere im Meer. Gerade in der Fastenzeit, vor allem in der Karwoche, wenn wir des Leidens Jesu Christi gedenken, müssen wir uns auch des Leidens der Natur bewusst sein - ausgelöst durch menschliches Handeln. Plastikmüll wird nach dem Zerfall in Mikroplastik die Natur und auch den Menschen noch über Generationen hinaus belasten!

P1260316.kl.I..jpgDer im Zuge des Plastik-Fastens am 12. März gezeigte Film „Plastic  Planet“ machte auf ein anderes Problem, nämlich auf die Gesundheitsgefährdung der Menschen, aufmerksam. Schon heute leiden viele Menschen darunter, da viele Bestandteile der Plastik-Materialien nachweislich die Gesundheit schädigen.

In den letzten drei Wochen unseres Plastik-Fastens wünschen wir uns, noch viele Menschen beim Verzichten auf Plastik einbeziehen und vielen Menschen ins Bewusstsein rufen zu können, welche Gefahren von Plastik ausgehen.

Wenn wir auch viel Zustimmung und Lob zur Aktion „Ein Indianer kennt kein Plastik“ erfahren, erhoffen wir, dass es noch bei viel mehr Menschen ankommt, wie durch Plastik unsere Lebensgrundlage zerstört und unsere Gesundheit ruiniert wird. Wir benötigen noch mehr Mitwirkende, die sich informieren und sich durch ein neues Bewusstsein aktiv am Plastik-Fasten - auch über die Fastenzeit hinaus - beteiligen und so zur Bewahrung der Schöpfung beitragen!