Rückblicke

Manchmal ist es gut zu wissen, was man verpasst hat...

Zum 14. Mal: Blutspendetermin im Canisiushaus

Über 140 Blutspender fanden am Freitag, 16. August 2019, den Weg ins Canisiushaus.

Gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz organisieren der Canisiushausverein und die Bürgergesellschaft der Südstadt seit 14 Jahren einen Blutspendetermin im Sommer. In diesem Jahr wurde so viel Blut gespendet wie noch nie bei dieser Aktion. Das hielt das Team des Roten Kreuzes und die Mitarbeiter und Helferinnen der Bürgergesellschaft und des Canisiushausvereins bis in die frühen Nachtstunden auf Trab.

Urlaubs-Begegnungen

Rege genutzt wurde das Angebot des Gemeindeteams Herz Jesu zur sommerlichen Begegnung - auch mit Weihbischof Christian (ganz links im Bild).

Weihbischof Christian Würtz hat während seines Urlaubs an zwei Sonntagen den Gottesdienst in seiner Herkunftspfarrei Herz Jesu mitgefeiert. Zum Abschluss lud das Gemeindeteam zur "Begegnung bei Sekt und Selters" auf dem Kirchplatz ein. Bei angenehmen sommerlichen Temparaturen nutzten viele Gemeindemitglieder aus Herz Jesu und der Seelsorgeeinheit Allerheiligen diese Gelegnheit, miteinander und mit dem Bischof ins Gespräch zu kommen. Und während für Weihbischof Christian an diesem Sonntag der Urlaub endete, steht dieser für manche Gemeindemitglieder nun vor der Tür. Die nächste Gelegenheit zur Gemeinde-Begegnung besteht beim "Pfarreitreffen" am Sonntag, 15. September.

Peruausschuss

Der Peruausschuss von Herz Jesu hat sich getroffen.

Am Mittwoch, den 24. Juli, traf sich der Peruausschuss von Herz Jesu bei Gisela Jacob. Dabei wurde die Situation in den Partnergemeinden Illimo und Pacora (Zwei große Dörfer im Norden von Peru) besprochen. Der Missionssonntag wurde geplant und es gab einen Bericht über das Regionale Partnerschaftstreffen in Rastatt am 11. Mai 2019.

Neue Matschecke für die Kita Jona

Die Kita Jona bedankt herzlich bei der Ohlhäuser-Stiftung für den Zuschuss zur Einrichtung der neuen „Matschecke“ auf dem Außengelände der Kindertagesstätte.

Information und Kontakt:
Selina Schuster (Leitung)
kita-jona@allerheiligen-ka.de
0721 / 20180080
www.ohlhaeuser-stiftung.de/

Erlös aus dem Ökumenisches Fastenessen steht fest

Der Erlös kam dem Reha-Förderzentrum der Herrnhuter Brüdergemeinde auf dem Sternberg in Ramallah bei Jerusalem zu Gute.

Die ökumenischen Gemeinden um das Mühlburger Tor haben an den Fastensonntagen wieder zum Essen eingeladen. Der Erlös aus diesen Fastenessen betrug insgesamt 1.948 € (Gemeinde Herz Jesu: 300 Euro, altkatholische Gemeinde: 401 Euro, evangelisch-lutherische Gemeinde: 217 Euro, Gemeinde an der Christuskirche: 250 Euro, Gemeinde an der Lutherkirche: 430 Euro, Erlös beim Bibelfrühstück: 100 Euro, Einzelspende: 250 Euro). Erstmals hat sich eine Gemeinde aus der Oststadt mit einer Kollekte unserer Initiative angeschlossen. Der Erlös kam, wie alljährlich, dem Reha-Förderzentrum der Herrnhuter Brüdergemeinde – einer christlichen Einrichtung in Israel, auf dem Sternberg in Ramallah bei Jerusalem – zu Gute. Diese Einrichtung in einem immer schwieriger werdenden Umfeld betreut muslimische behinderte Kinder und Jugendliche aus armen und bedürftigen Familien - ein wahrhaft vorbildliches, ökumenisches Projekt.

Einweihung Kinder- und Familienzentrum

Am 7. Juli wurde das Kinder- und Familienzentrum Heilig Kreuz „Die Weltentdecker“ und das Gemeindehaus Heilig Kreuz feierlich eingeweiht.

Heilig Kreuz • „Komm mit in unser Haus“ - Unter diesem Motto wurde am Sonntag, 7. Juli, das Kinder- und Familienzentrum Heilig Kreuz „Die Weltentdecker“ und das Gemeindehaus Heilig Kreuz mit einem Tag der offenen Tür feierlich eingeweiht. Wir freuen uns sehr, dass wir den Kindern einen neuen Ort zum Spielen, Lernen und Lachen geben können. Mit dem Neubau haben wir auf jeden Fall einen wunderbaren Ort für die Kinder geschaffen. Untergebracht sind dort sechs Gruppen mit bis zu 96 Kindern. Die Einweihung musste natürlich gefeiert werden. Beginn war um 10.00 Uhr in der Kirche zum gemeinsamen Gottesdienst, der von zahlreichen Kindern unterstützt wurde. Nach der Segnung des Gebäudes wurden einige Reden gehalten. Außerdem übergaben Kristin Schäuble und Patricia Döpfert, Filialleiterin der Sparda-Filiale in Karlsruhe einen Scheck über 2.000 Euro an „die Weltentdecker“. „Mit unserer Spende wollen wir Kinder aus der Region unterstützen, ganz nach unserem genossenschaftlichen Grundgedanken des Helfens“, so erklärte Frau Döpfert. Mit dieser Spende werden Spiel- und Labormaterialien für die Wunder- und Sinneswelt der Einrichtung angeschafft. Neben musikalischer Umrahmung und einigen Aktionen gab es auch die Gelegenheit, die Einrichtung zu besichtigen. Wir danken allen, die uns vom Spatenstich bis zur Einweihung tatkräftig unterstützt haben und besonders der Sparda Bank für ihre Spende.

Firmvorbereitung in Allerheiligen

Firmandinnen und Firmanden aus Allerheiligen haben sich zum meditativen Bogenschießen getroffen.

Am Mittwoch, dem 17. Juli, trafen sich 18 Firmandinnen und Firmanden auf dem Gelände des Bogen-Sport-Club Karlsruhe 1980 e.V., um sich im Bogenschießen auszuprobieren. Angefangen wurde mit der nötigen Sicherheitseinweisung, denn auch hier müssen sich alle an Regeln halten, damit ein gutes und sicheres Miteinander möglich ist.

Bevor der erste Pfeil in Richtung Ziel fliegen konnte, musste die richtige Körperhaltung eingeübt werden. Wie im richtigen Leben kommt es darauf an, einen festen Stand zu haben, das Ziel fest im Blick zu behalten und Haltung zu bewahren. Das hört sich einfach an, kostet aber Kraft und Konzentration. Nach dem Anlegen des Arm- und Fingerschutzes flogen endlich die ersten Pfeile Richtung Scheibe. Einige trafen, viele gingen daneben. Es brauchte ein bisschen Übung und auch ein Besinnen auf sich selbst, um sich auf das Ziel in etwa 20 Meter Entfernung zu fokussieren. Am Ende hatten alle Schützen ihr Erfolgserlebnis: alle Pfeile landeten auf der Zielscheibe!

Wir hoffen, dass sich die Jugendlichen dadurch ermutigt fühlen, sich in ihrem Leben Ziele zu setzen und diese mit Geduld und Ausdauer versuchen zu erreichen. Wir wünschen ihnen, dass ihr Glaube an Gott ihnen dazu den nötigen festen Stand und die Kraft dazu geben kann. (Linda Märkle, Firmbegleiterin)

 

                                                                                   

Gemeinsamer Gottesdienst

Gut besucht war der gemeinsame Gottedienst im APZ St. Anna am Sonntag, 21. Juli 2019.

Gottesdienst im Innenhof von St. AnnaDer von St. Anna und Vertretern des Gemeindeteams zusammen vorbereitete Gottesdienst im schönen Innenhof des Alten- und Pflegezentrums fand viel Zustimmung. Dazu trug auch der Kirchenchor unter der Leitung von Herrn Schmalstieg erheblich bei. Ebenfalls kamen die vorgetragenen Texte und die Predigt von Pfarrer Zerrer gut an. Herr Mühlhausen, der Einrichtungsleiter des Zentrums, bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und lud anschließend zum KirchenT mit Getränken und Kuchen ein, was von vielen dankbar angenommen wurde. Sicherlich wird der gemeinsame Gottesdienst von Unserer Lieben Frau und dem APZ St. Anna in den kommenden Jahren zu einer Tradition werden.

Wallfahrt der Seelsorgeeinheit

Allerheiligen war unterwegs nach Allerheiligen.

Samstagmorgen 9.00 Uhr: Der Doppeldeckerbus startet mit 67 Wallfahrer*innen – bunt gemischt, Jüngere und Ältere, aus allen Gemeinden der Seelsorgeeinheit – in Richtung Schwarzwald. Petrus meint es gut mit uns, es ist trocken und angenehm warm.

Die Weggeschichte von Rut und Noomi im Alten Testament begleitet uns bei der ersten Station auf der A 5 zwischen Baden-Baden und Achern.

Angekommen in der Klosterruine Allerheiligen nimmt uns die bewegte Geschichte der alten Mauern in Bann. Ein passender Ort für die zweite Station, in der wir den Spuren der ersten Jüngerinnen und Jünger Jesu folgen, die sich rufen, senden und sammeln lassen.

Nach so viel „Futter“ für Geist und Seele lassen wir uns das leckere Essen in der Klostergaststätte so richtig schmecken. Und dann brechen wir auf in unterschiedlichen Gruppen zu Spaziergängen und einer Wanderung über den Sagenweg, die Engelskanzel bis zum Fuß der Allerheiligen-Wasserfälle, die wir dann – die Natur bestaunend – heraufsteigen.

Die Rückfahrt unterbrechen wir in Fautenbach. In der dortigen Jugendkirche erleben wir zwei engagierte Jugendliche, die uns „ihre“ Kirche vorstellen und beschließen die Wallfahrt mit der dritten Station. „Wohin sind wir gesandt? Wie versuche ich persönlich in meinem Alltag Jesu Spuren zu folgen?“ Einige Mitfahrende bezeugen dies eindrucksvoll.

18.15 Uhr Rückkehr in Karlsruhe: erfüllt, dankbar und mit neuen „Bekannten“.

Sommerfest in der KiTa Herz Jesu

Die Kinder aus der Kindertagesstätte Herz Jesu feierten am Tag des Patroziniums ihr Sommerfest.

Am 30. Juni feierte die Gemeinde Herz Jesu in der Nordstadt ihr Patrozinium (Namensfest) und die Herz Jesu Kinder waren für die Vorbereitung des Gottesdienstes verantwortlich, der in einer vollen Kirche und mit kindlichem Charme von Pfarrer Otto für Freude sorgte. Nach dem kurzweiligen Gottesdienst und bei Sonnenschein ging es in den angrenzenden Krippenbereich der KiTa Herz Jesu weiter, wo allerlei Aktivitäten und Leckereien warteten. Gemeinsam mit dem Elternbeirat wurden neben Flammkuchen und Popcorn, diverse Programmpunkte für Groß und Klein angeboten.

Tatort Cani: heiße Tage in ULF

Am 29. und 30.06.2019 fand das 76. Pfarrfest in der Südstadt statt.

Wir feierten wieder zusammen mit dem Kinder- und Familienzentrum Canisiushaus ein Pfarr- und KiTa-Fest. Von Donnerstag bis Montag waren scharenweise fleißige Helfer im Cani unterwegs, die von „A“ wie Aufbau über „K“ wie Kochen bis „Z“ wie Zapfen jede Menge zu tun hatten und mit ihrem freiwilligen Einsatz ein solches Fest erst möglich machten.

Cani 2019 (1).Aus.I.kl..jpgDie Kinder unserer KiTa eröffneten wieder mit fröhlichem Gesang das Fest am Samstag. Dann gab es Kinderschminken, Karussell, Spielstraße und Kasperle für die Kleinen und Essen und Trinken aus der ‚Bierpfütz‘ und der kalten Küche, Eis, Kaffee und Kuchen, Lose für die Tombola, Festmusik für die Kleinen und die Großen. Für jeden war etwas dabei und alle schwitzten ordentlich. Doch so richtig heiß sollte es erst am Sonntag werden.

Nachdem das Fest am Samstag in der Bar im Clubraum ausklang, durften wir am Sonntag einige besondere Gäste begrüßen. Neben den Schatzsuchern, die mit Pfarrer, Ministranten und Ton-Art den Gottesdienst auf dem Festgelände gestalteten, kam noch die Polizei mit Spurensicherung. Was war passiert? Ein paar besonders freundliche Mitbürger hatten in der Nacht den Tresor im Kindergarten geklaut. Da wir davon nicht völlig überrascht waren, die „Gäste“ hatten sich bereits zuvor angekündigt, hielt sich der finanzielle Schaden in Grenzen. Was blieb war Sachschaden, eine Menge Ärger und Helfer, die, statt grillen zu können, eine Aussage machen mussten. Und ein aufgebrochener Tresor, der sich im Grünstreifen wiederfand. Der Rest ist schnell erzählt: Die drückende Hitze am Sonntag ließ die Zahl der Gäste überschaubar bleiben. Unsere Rouladen waren unter den Anwesenden zwar sehr geschätzt, hätten aber noch einige Esser mehr gebrauchen können. Gegen Abend fanden noch einmal zahlreiche Gäste den Weg ins Cani. So können wir mit dem Umsatz doch noch zufrieden sein, auch weil kühle Getränke durchaus sehr gefragt waren. Das Schwitzen hat sich gelohnt. Vielen Dank allen, die sich wieder mal im Cani engagiert haben.

Spendenlauf

Der Kindergarten St. Matthias auf dem Aktivspielplatz in der Nordweststadt.

Für die Kinder des Kindergarten St. Matthias gab es am 17. Mai einen Spendenlauf, organisiert vom Förderverein des Kindergartens. Dafür kamen vorab 1500 Euro als Spende von der BBBank. Das Geld sicherte die Ausstattung jedes der 50 teilnehmenden Kinder mit einem bedruckten T-Shirt, einem Getränk und einem Textil-Aufkleber für Zählstriche.

Die Kinder liefen mit so viel Spaß und Ehrgeiz auf dem 100 m langen Kurs, dass einige der Sponsoren, die alle einen bestimmten Betrag pro Runde zugesagt hatten, schon beim Zuschauen ins Schwitzen kamen.

Nach einer Stunde waren 1650 Euro erlaufen. Es war ein schöner Nachmittag auf dem Aktivspielplatz der Nordweststadt. Eltern und Erzieherinnen freuten sich mit den Kindern, tauschten sich aus und genossen belegte Brötchen, Bratwürste und Getränke. Die Kinder nutzen in der Zwischenzeit unermüdlich die vielen Spielgeräte der großen Spiellandschaft.

Klausurwochenende

Gemeinsames Wochenende des Gemeindeteams St. Konrad / Heilig Kreuz in Bühl.

Das Gemeindeteam traf sich vom 10. bis 11. Mai im Kloster Bühl. Auf dem Programm stand die Beschäftigung mit der Bibelstelle von der Aussendung der Jünger, ihren Erfahrungen und ihrer Rückkehr zu Jesus. „Kommt und ruht ein wenig aus“, so die Einladung für den Freitagabend. Die Mitglieder des Teams setzten sich damit auseinander, wo sie zur Ruhe kommen und wo ihre Quellen liegen. Nach einer Meditation über die Frage: „Was nährt mich, wie das Wachs einen Kerzendocht?“ wurden eigene Windlichter gestaltet.

Am Samstag gingen die Teilnehmer buchstäblich an der Bibelstelle von der Aussendung entlang, da diese auf dem Boden ausgelegt war und man sich an der Stelle positionieren konnte, von der man sich angesprochen fühlte. Bei einem „Emmausspaziergang“ zu zweit konnte man sich über die eigenen Gedanken austauschen. Nach dem Mittagessen wurde die gemeinsame Zeit mit einem Gruppengottesdienst abgerundet.


Das Team hat die gemeinsame Zeit genutzt zum Auftanken und zur Pflege der Gemeinschaft und ließ sich neu inspirieren für die weitere gemeinsame Arbeit.

Ausflug der Erstkommunionkinder

Mit der Straßenbahn zum Turmberg.

St. Bonifatius / Herz Jesu • Am Montag nach dem weißen Sonntag im Anschluss zum Dankesgottesdienst ging es für die Erstkommunionkinder und ihre Familien mit der Straßenbahn nach Durlach. Der weibliche Teil der Gruppe entschied sich für die Turmbergbahn, während die jungen Männer und Väter in flottem Tempo den Fußweg des Turmberges nahmen und zeitgleich mit der Bahn auf der Aufsichtsterrasse ankamen. Auf dem Abenteuerspielplatz wurden zunächst die Picknickdecken ausgepackt und alle mitgebrachten Speisen geteilt. Für die Kinder gab es dann kein Halten mehr und es ging auf den Spielplatz. Zwischen Steine klopfen, Matsch sammeln und im Wald spielen ergaben sich zahlreiche neue Freundschaften. Für die Eltern war es schön, die Erstkommunionvorbereitung und das große Fest Revue passieren zu lassen und über „Gott und die Welt“ zu reden.

Daraus ergab sich auch das Bedürfnis, sich weiterhin zu treffen. Ende Mai fand das erste Treffen des aus einigen Familien der Erstkommunionkindern entstandenen Familienkreises im Waldheim in Durlach statt. Sieben Familien und 15 Kinder vergnügten sich dort im Wald und im Planschbecken, während die Erwachsenen einen entspannten Nachmittag mit Grillen und Chillen verbrachten. Es war ein gelungener Auftakt für hoffentlich noch viele Treffen des neuen Familienkreises.

Kindermalwerkstatt

Ein Kinder-Kunst-Projekt mit dem Thema „Wo wohnt Gott?“

Haben Sie sich eigentlich schon mal die Frage gestellt, wo Gott eigentlich wohnt und wie es dort wohl aussieht?

Die Vorschulkinder des Kindergartens St. Peter und Paul haben über diese Frage bereits nachgedacht und haben ihre Vorstellungen kreativ umgesetzt. Der Anlass dazu war eine Einladung der Kindermalwerkstatt Kind & Kunst. Dort lief das Projekt mit dem Thema „Wo wohnt Gott?“, zu dem viele Karlsruher Kinder, Jugendliche und Erwachsene unterschiedlicher Religion und Herkunft eingeladen waren, um ihre Gottesvorstellungen zu ergründen.

Das Projekt fand im Rahmen der „Karlsruher Wochen gegen Rassismus“ statt. Ziel des Projekts war es in den vielen Unterschiedlichkeiten der Teilnehmer das Bewusstsein für Gemeinsamkeiten zu stärken. Auch die 14 Vorschulkinder sind unterschiedlicher Herkunft und Religion. Sie durften an zwei Terminen im März die Kindermalwerkstatt in der Gablonzer Straße besuchen. Gemeinsam mit der Leiterin Frau Weiß kamen sie erst ins Gespräch über ihre Gottesvorstellungen. Dabei entwickelten die Kinder den Gedanken, dass Gott eigentlich überall wohnt, in der Natur und bei den Menschen. Außerdem betrachteten sie Bilder von verschiedenen Gotteshäusern, wie Kirchen, Moscheen und Tempel. Diese Gebäude hinterließen einen bleibenden Eindruck bei den Kindern, denn als sie später selbst kreativ werden durften, war das Motiv des Hauses das zentrale Element ihrer Bilder. Mit Pinsel, Farbe und klebenden Mais-Sticks gestalteten sie auf großen Formaten bunte Häuser und Gärten. Sie waren hochkonzentriert und mit großem Eifer bei der Arbeit. Die Kinder waren sehr stolz auf ihre Werke und hatten großen Spaß an der Gestaltung. Am liebsten hätten sie noch mehr gemalt und ihre Bilder sofort mit nach Hause genommen. Doch die Bilder mussten natürlich erst noch trocknen und wurden außerdem noch für die kommende Ausstellung gebraucht.

Und genau zwei Monate später im Mai wurden die Kinder nochmal in die Kindermalwerkstatt eingeladen. Diesmal nicht als Maler, sondern als Gast der Ausstellung. Alle Werke wurden ausgestellt und konnten gemeinsam mit vielen anderen Gästen betrachtet werden. Es waren eindrucksvolle Werke dabei: goldene Reliefs aus Nudeln, leuchtende Fensterbilder und großartige Styroporgebilde. Staunend gingen die Kinder durch die Räume und mit großer Freude beendeten sie ihren Rundgang am gerichteten Büffet mit Getränken, Brezeln und Keksen. Die Kinder waren sich einig: das war ein tolles Projekt!