Rückblicke

Manchmal ist es gut zu wissen, was man verpasst hat...

Theaterpädagogik im Kindergarten

Eine Kooperation vom Jungen Staatstheater und der KiTa Unserer Lieben Frau

Aufgrund der geographischen Nähe des „Jungen Staatstheaters“ und der Kita „Unserer Lieben Frau“ in der Südstadt entstand eine Kooperation, von der beide Seiten profitieren.

Anfang November besuchte ein Teil der Kinder die Generalprobe des „Kleinkinderkonzerts“ im Jungen Staatstheater. Dort sahen die Kinder das Stück „Der Klangkönig“ und lernten Instrumente wie das Cello, die Bratsche oder den Kontrabass kennen. Beim nächsten Besuch wurde den Kindern bei einer Theaterführung ein Einblick hinter die Kulissen gewährt. Die Kinder durften den Proberaum hinter der Bühne betreten, lernten, wie sich die Schauspieler auf ihren Einsatz vorbereiten und bestaunten in der Maske allerlei Kostüme, Uniformen und Perücken. Wie Techniker für Licht, Ton und einen reibungslosen Ablauf sorgen, wurde ihnen ebenso erklärt. Auch in der Kita steht den Kindern ein Theaterbereich zur Verfügung, der unter anderem mit Kostümen und Instrumenten ausgestattet ist, damit sich die Schauspieler von morgen in Rollenspielen erproben können.

Um theaterpädagogisch auf dem neuesten Stand zu sein, finden unter der Anleitung von Rob Doornbos (Theaterpädagoge) Inhouse Fortbildungen für die Erzieher in der Kita statt.

Carl-Degler-Platz

Die KiTa mit Familienzentrum wird gut angenommen und das Gelände hat ein neues Gesicht bekommen: ganz neu ist der „Carl Degler Platz“ vor der Sakristei.

Carl Degler kam 1945 aus russischer Gefangenschaft in die verwaiste Pfarrei St. Peter und Paul nach Mühlburg. Der Stadtteil und die Kirche wurden beim verheerenden Fliegerangriff am 4. Dezember 1944 stark zerstört. Und nun sollte er den Wiederaufbau der Pfarrei leiten. So fanden ab diesem Zeitpunkt die Sonn- und Feiertagsgottesdienste im Kino „Rheingold“ statt. Am 4. Dezember 1948 wurde die Notkirche auf dem Platz, wo heute das Gemeindezentrum steht, eingeweiht. Aus Anlass des 4. Jahrestages der Zerstörung spielte der von Carl Degler gegründete Bläserchor im Rahmen einer Trauerveranstaltung zum Gedächtnis der Toten von Mühlburg. Dieser Brauch wurde noch viele Jahre danach beibehalten. Es dauerte noch bis zum 28. November 1955, bis endlich die Pfarrkirche stand. In der ganzen Bauzeit war Carl Degler öfters nur im „blauen Anton“ auf dem Gelände unterwegs. Der Stadtpfarrer (in späteren Jahren Geistl. Rat) Carl Degler in vielen Bereichen segensreich für St. Peter und Paul gewirkt.

Dafür danken wir ihm nun mit der Namensgebung des Platzes vor der Sakristei. Carl Degler verstarb am 15. November 2010 im Alter von 90 Jahren.

Kollektenübersicht

im Kirchenjahr 2018

Ein großes DANKESCHÖN an alle Spender*innen, die regelmäßig zu den Kollekten Geld spenden: im Klingelbeutel, bar im Pfarrbüro oder per Überweisung auf unser Spendenkonto.

Alle Gelder kommen sicher an und wir leiten diese an die entsprechenden Organisationen weiter:

  • ADVENIAT: 26.676,- €
  • Sternsingeraktion 21.345,- €
  • Afrika 2.038,- €
  • MISEREOR 11.713,- €
  • RENOVABIS 3.624,- €
  • CARITAS 23.245,- €
  • MISSIO 3.920,- €
  • DIASPORA 1.500,- €

Spendenbescheinigungen:

Für Überweisungen bis 200,- € zählt der Kontoauszug als steuerlicher Nachweis, ab 200,- € stellen wir Ihnen automatisch eine Spendenbescheinigung aus. Falls Sie dennoch eine Spendenbescheinigung
wünschen, genügt ein Anruf im jeweiligen Pfarrbüro. Für Barspenden gibt es immer eine Spendenbescheinigung über das Pfarrbüro.

Besuch im Gefängnis

beim wöchentlichen "Knast-Gottesdienst".

Das Gebäude in der Riefstahlstraße ist imposant und dennoch werden die Menschen, die dort leben, im Alltag kaum wahrgenommen: Die Justizvollzugsanstalt (JVA) in der Karlsruher Nordstadt. Pastoralreferent Michael Drescher leistet dort wertvolle Arbeit als Gefängnisseelsorger.

Der Älterntreff Herz Jesu pflegt seit einigen Jahren den Kontakt zu ihm und unterstützt ihn regelmäßig mit Erlösen aus der Altpapiersammlung. Am Sonntag, 25. November, stand die Teilnahme und Mitgestaltung des wöchentlichen Knast-Gottesdienstes an. Im Anschluss daran gab es die Gelegenheit, bei einem mitgebrachten Frühstück mit einzelnen Gefangenen ins Gespräch zu kommen.

Dankbar waren am Ende alle Beteiligten: die Inhaftierten für die Gelegenheit mit Menschen außerhalb des Systems JVA zu sprechen, und die Besucher*innen für den Einblick in eine Lebenswelt, die ansonsten
fremd und unvertraut ist.

Ökumenisches Hausgebet

Etwas mehr als 30 Anwesende beteten beim Ökumenischen Hausgebet im Canisiushaus am Montag, 10. Dezember 2018, mit.

Im unteren Saal des Canisiushauses lud das ULFer Gemeindeteam zum Ökumenischen Hausgebet ein. Danach gab es den traditionellen Dambedei und Getränke. Mit Texten und gemeinsam gesungenen Liedern - vorbereitet vom Gemeindeteam - schloss sich eine Adventsfeier an. An der Orgel und Geige begleiteten Stefan Ritter und Wolfgang Hannemann die Lieder und trugen weitere Musikstücke vor.

Ehrung

Kirchenchor St. Konrad / Heilig Kreuz ehrt Jubilare

Anlässlich der Cäcilienfeier konnten drei Jubilare für langjährige Mitgliedschaft geehrt werden: Rudi Dussel für 60 Jahre,  Christa May für 50 Jahre, Erwin Wild für 40 Jahre.

Aus dem Dankschreiben des Diözesan-Cäcilienverbandes: Mit den anderen Chorsängerinnen und Sängern wirken Sie bei der Gestaltung der Liturgie mit. Sie helfen, dass durch die Werke der Kirchenmusik die Gottesdienste ihrer Gemeinde festlich gestaltet werden. Durch Ihren Dienst tragen Sie dazu bei, das Leben der Menschen mit Lobpreis und Bitte, mit Freude und Trauer vor Gott zu bringen. Ihr Kirchenchor ist dankbar für Ihre Treue und Ihre Pfarrgemeinde dankt Ihnen für das Zeugnis Ihres Glaubens und für Ihre Mitarbeit. Im Namen des Erzbischofs möchten auch wir Ihnen ein herzliches Wort des Dankes sagen.

Foto: H-U  Maier,  Text: Rudi Dussel  

Advent im Cani gut angenommen

Beim Advent im Cani am zweiten Adventssonntag 2018 wurde sowohl der Weihnachtsmarkt, das Mittagessen als auch Kaffee und Kuchen hervorragend angenommen.

.g.kl..jpg110 Mittagessen durfte das Cani-Küchenteam servieren. Beim Weihnachtsmarkt wurden die angebotenen Weihnachtsbrötchen, Eingemachtes, Gebasteltes ... so gut nachgefragt und so viel erworben wie in den letzten Jahren nicht mehr. Für den Canisiushausverein war die Aktion auch finanziell erfolgreich. Wir bedanken uns bei allen Besuchern, aber auch bei allen, die in irgendeiner Weise mitgewirkt haben.

Die zum ersten Mal angebotene Kinderaktion für Kinder mit ihren Eltern war erstaunlich vielfältig und hervorragend vorbereitet. Allen, die dabei waren, hat es viel Spaß und Freude bereitet. Wir hoffen bei weiteren Aktionen auf noch größeren Zuspruch; aber alles Neue muss erst einmal bekannnt werden.

Plastik-Fasten-Aktion wird immer konkreter

Das Gemeindeteam Unserer Lieben Frau beschäftigte sich in seiner Sitzung am 04. Dezember 2018 mit der in der Fastenzeit 2019 geplanten Aktion unter dem Slogan "Ein Indianer kennt kein Plastik".

Ständig ergänzt sich das Programm der Aktion. So beteiligt sich auch das Künstlerinnenpaar "ANA & ANDA" mit einem "Nachhaltigkeitspfad durch die Südstadt". Die Anzahl an Partnern und Unterstützern nimmt zu, aber wir sind damit noch nicht zufrieden. Daher werden in den nächsten Tagen Gemeindeteammitglieder bei Firmen und Institutionen persönlich vorsprechen, um eine noch größere Zahl an Projekt-Beteiligten zu erzielen.

Sonntagstreffs in Allerheiligen

Das Essen für Menschen in schwierigen Lebenslagen in St. Konrad und in St. Peter und Paul.

An den aufeinander folgenden zwei Sonntagen, 11. und 18.11.2018, kamen jeweils ca. 200 Menschen in unseren Gemeindezentren zusammen, die in schwierigen Lebenslagen ihren Alltag meistern.

Dank der Mitarbeit der vielen fleißigen Helferi*nnen konnten wieder alle Gäste satt werden bei Mittagessen, Kaffee und Kuchen.

St. Peter und Paul wurde in diesem Jahr zusätzlich mit Kuchen von Herrn Schmidt (ehemals Café Schmidt) und der Bäckerei Lörz unterstützt.

Einen herzlichen Dank auch all denen, die einen Kuchen gespendet haben.

In St. Konrad waren die Kleiderkammern wieder sehr gut besucht und am Ende blieb kaum noch Kleidung zurück.

"Ich war im Gefängnis und Ihr habt mich besucht..."

Der Älterntreff Herz Jesu hat einen Gottesdienst in der JVA mit gestaltet und mit Inhaftierten gefrühstückt.

Das Gebäude in der Riefstahlstraße ist imposant und dennoch werden die Menschen die dort leben im Alttag kaum wahrgenommen. Die Rede ist von der Justizvollzugsanstalt (JVA) in der Karlsruher Nordstadt. Pastoralreferent Michael Drescher leistet dort wertvolle Arbeit als Gefängnisseelsorger. Der Älterntreff Herz Jesu pflegt seit einigen Jahren den Kontakt mit ihm und unterstützt ihn regelmäßig mit Erlösen aus der Altpapiersammlung. Am Sonntag, 25. November stand die Teilnahme und Mitgestaltung des wöchentlichen Knast-Gottesdienstes an. Im Anschluss daran gab es die Gelegenheit, bei einem mitgebrachten Frühstück mit einzelnen Gefangenen ins Gespräch zu kommen. Dankbar waren am Ende alle Beteiligten: die Inhaftierten für die Gelgenheit, mit Menschen außerhalb des Systems JVA zu sprechen und die Besucher*innen für den Einblick in eine Lebenswelt, die ansonsten fremd und unvertraut ist.

2018-11-25 Älterntreff in der JVA-1_500b.jpg

Bläserchor Mühlburg

Erinnerungen an Carl Degler (St. Peter und Paul)

Die Ferien sind zu Ende. Der Urlaub hoffentlich für alle erholsam und so wie geplant. Auch bei uns läuft so langsam wieder alles normal. Die KiTa mit Familienzentrum ist auch gut angenommen worden. Das Pfarrgelände hat auch ein neues Gesicht bekommen. Ganz neu ist der Carl Degler Platz vor der Sakristei . Ja wer war denn überhaupt dieser Carl Degler. Erinnerung an unseren Gründer im Jahre 1947. Die Aera von Carl Degler 1945 – 1969. Er kam 1945 aus russischer Gefangenschaft in die verwaiste Pfarrei St. Peter und Paul nach Mühlburg. Der Stadtteil und die Kirche wurden beim verheerenden Fliegerangriff am 4. Dezember 1944 stark zerstört. Und nun sollte er den Wiederaufbau also die Geschicke der Pfarrei leiten. So fanden ab diesem Zeitpunkt die Sonn- und Feiertagsgottesdienste im Kino „Rheingold“ statt. Dieser Zustand hielt bis zum 4. Dez. 1948 an. Nun wurde die Notkirche, auf dem Platz wo heute das GZ steht, eingeweiht. Aus Anlass des 4. Jahrestages der Zerstörung spielte der von Carl Degler gegründete Bläserchor im Rahmen einer Trauerveranstaltung zum Gedächtnis der Toten von Mühlburg. Dieser Brauch wurde noch viele Jahre danach beibehalten. Es dauerte noch bis 28. November 1955, bedingt durch Mangel an Material und Facharbeitern bis endlich die Pfarrkirche stand und die Konsekration erfolgen konnte. In der ganzen Bauzeit war Carl Degler öfters nur im „ blauen Anton“ und mit Schubkarren auf dem Gelände unterwegs. Man sagte, dass er mitunter sogar des Nachts auf div. Baumaterial geschlafen hat  damit nichts entwendet werden konnte. So hat Stadtpfarrer (in späteren Jahren geistl. Rat) Carl Degler in vielen Bereichen segensreich für St. Peter und Paul gewirkt. Und dafür danken wir ihm nun mit der Namensgebung des Platzes vor der Sakristei mit „Carl-Degler-Platz“. Carl Degler verstarb am 15. November 2010 im Alter von 90 Jahren.  Und nun wollen wir auch unsere Jubilare nicht vergessen. Wir gratulieren im Oktober                                                                                                                     

Seiller Gerhard, 88 Jahre                                                                               

Lüdecke Günter, 84 Jahre                                                                          

November                                                                                                               

Krieger Meinhard, 83 Jahre                                                                                  

Deck Karl-Heinz, 81 Jahre

Reiner Stiegeler

Buchausstellung mit Sandmalerei

Am Sonntag, 25. November 2018, lud das Bücherei-Team der Pfarrbücherei ULF zur Buchausstellung mit Sandmalerei ein.

P1250623g.kl.jpgNeue Bücher konnten bei der Buchausstellung im Franz-Weber-Saal des Canisiushauses angeschaut und wie jedes auch nicht ausgestellte Buch bestellt werden. Besonders viele Gäste erlebte die Ausstellung am Nachmittag. Das von Frau Merdian mit Sandmalerei gekonnt dargestellte musikalische Märchen "Peter und der Wolf" beeindruckte alle Erschienenen.

Während der Buchausstellung gab es auch Kaffee und Kuchen und andere Getränke, was gerne angenommen wurde. Das Bücherei-Team war mit dem Zuspruch zufrieden.

Stille und Diskussion

Beides hat Platz im Gemeindeteam Herz Jesu

Mit einem spirituellen Impuls auf der Spur der ersten Karlsruher "Woche der Stille" begann die Sitzung des Gemeindeteams. Das Seitenschiffchen der Herz Jesu-Kirche bot hierfür den passenden Rahmen. Danach ging es dann im Pfarrhaus weiter. Diskutiert wurde über die Situation des Ökumenekreises rund um das Mühlburger Tor und verschiedene Entwürfe für ein neues Logo der Kindertagesstätte. Darüber hinaus wurde die Terminplanung für Kirchencafés, Pfarreitreffen und andere Veranstaltungen im kommenden Jahr in Angriff genommen.

Gäste sind im Gemeindeteam Herz Jesu übrigens immer willkommen.

Kontakt?         gemeindeteam-herzjesu@allerheiligen-ka.de

Stammtischausflug Hl. Kreuz

...nach Unteröwisheim

Am 16.11.2018 haben 16 Leute vom Stammtisch Hl. Kreuz mit Ehefrauen und Gästen einen
Ausflug nach Unteröwisheim unternommen.

Mit der Bahn fuhren wir bei herrlichem Wetter in die Besenwirtschaft "Kannenbesen". Nachdem wir uns dort gestärkt und unseren Durst gestillt hatten fuhren wir weiter nach Gochsheim. Dort schauten wir uns den historischen Stadtkern mit Schloss an.

Auf der Heimfahrt machten wir nochmals Halt im Cafe in Unteröwisheim bevor es
wieder heim ging. Vielen Dank an die Organisator Josef Wenzel für einen erholsamen Tag mit
vielen guten Gesprächen in harmonischer Gemeinschaft!

Integrationsprojekt nimmt Fahrt auf

Erfolgreicher Start des Integrationsprojektes

Voll Neugier und Offenheit, waren die ersten Treffen des Integrationsprojekts Allerheiligen. Teilgenommen haben ca. 20 Frauen und Kinder, die „alle sehr offen und wissbegierig“ sind, so Mona Geier-Miksch. Zusammen mit Sr. Flora Ridder hat sie die Leitung dieser Begegnungsgruppe übernommen. In den ersten Treffen stand das Kennenlernen durch Spiele zu Namen, Muttersprache und Heimatland im Vordergrund. Während die Frauen beim gemeinsamen Tun miteinander ins Gespräch kamen, filzten die Kinder eifrig Schlüsselanhänger, Blüten und Gespensterchen oder spielten mit Seifenschaum. Es waren rundum „schöne Treffen voller Energie“ sagt Sr. Flora.

Hier erfahren Sie mehr über das Integrationsprojekt.