Rückblicke

Manchmal ist es gut zu wissen, was man verpasst hat...

Spendenlauf

Der Kindergarten St. Matthias auf dem Aktivspielplatz in der Nordweststadt.

Für die Kinder des Kindergarten St. Matthias gab es am 17. Mai einen Spendenlauf, organisiert vom Förderverein des Kindergartens. Dafür kamen vorab 1500 Euro als Spende von der BBBank. Das Geld sicherte die Ausstattung jedes der 50 teilnehmenden Kinder mit einem bedruckten T-Shirt, einem Getränk und einem Textil-Aufkleber für Zählstriche.

Die Kinder liefen mit so viel Spaß und Ehrgeiz auf dem 100 m langen Kurs, dass einige der Sponsoren, die alle einen bestimmten Betrag pro Runde zugesagt hatten, schon beim Zuschauen ins Schwitzen kamen.

Nach einer Stunde waren 1650 Euro erlaufen. Es war ein schöner Nachmittag auf dem Aktivspielplatz der Nordweststadt. Eltern und Erzieherinnen freuten sich mit den Kindern, tauschten sich aus und genossen belegte Brötchen, Bratwürste und Getränke. Die Kinder nutzen in der Zwischenzeit unermüdlich die vielen Spielgeräte der großen Spiellandschaft.

Klausurwochenende

Gemeinsames Wochenende des Gemeindeteams St. Konrad / Heilig Kreuz in Bühl.

Das Gemeindeteam traf sich vom 10. bis 11. Mai im Kloster Bühl. Auf dem Programm stand die Beschäftigung mit der Bibelstelle von der Aussendung der Jünger, ihren Erfahrungen und ihrer Rückkehr zu Jesus. „Kommt und ruht ein wenig aus“, so die Einladung für den Freitagabend. Die Mitglieder des Teams setzten sich damit auseinander, wo sie zur Ruhe kommen und wo ihre Quellen liegen. Nach einer Meditation über die Frage: „Was nährt mich, wie das Wachs einen Kerzendocht?“ wurden eigene Windlichter gestaltet.

Am Samstag gingen die Teilnehmer buchstäblich an der Bibelstelle von der Aussendung entlang, da diese auf dem Boden ausgelegt war und man sich an der Stelle positionieren konnte, von der man sich angesprochen fühlte. Bei einem „Emmausspaziergang“ zu zweit konnte man sich über die eigenen Gedanken austauschen. Nach dem Mittagessen wurde die gemeinsame Zeit mit einem Gruppengottesdienst abgerundet.


Das Team hat die gemeinsame Zeit genutzt zum Auftanken und zur Pflege der Gemeinschaft und ließ sich neu inspirieren für die weitere gemeinsame Arbeit.

Ausflug der Erstkommunionkinder

Mit der Straßenbahn zum Turmberg.

St. Bonifatius / Herz Jesu • Am Montag nach dem weißen Sonntag im Anschluss zum Dankesgottesdienst ging es für die Erstkommunionkinder und ihre Familien mit der Straßenbahn nach Durlach. Der weibliche Teil der Gruppe entschied sich für die Turmbergbahn, während die jungen Männer und Väter in flottem Tempo den Fußweg des Turmberges nahmen und zeitgleich mit der Bahn auf der Aufsichtsterrasse ankamen. Auf dem Abenteuerspielplatz wurden zunächst die Picknickdecken ausgepackt und alle mitgebrachten Speisen geteilt. Für die Kinder gab es dann kein Halten mehr und es ging auf den Spielplatz. Zwischen Steine klopfen, Matsch sammeln und im Wald spielen ergaben sich zahlreiche neue Freundschaften. Für die Eltern war es schön, die Erstkommunionvorbereitung und das große Fest Revue passieren zu lassen und über „Gott und die Welt“ zu reden.

Daraus ergab sich auch das Bedürfnis, sich weiterhin zu treffen. Ende Mai fand das erste Treffen des aus einigen Familien der Erstkommunionkindern entstandenen Familienkreises im Waldheim in Durlach statt. Sieben Familien und 15 Kinder vergnügten sich dort im Wald und im Planschbecken, während die Erwachsenen einen entspannten Nachmittag mit Grillen und Chillen verbrachten. Es war ein gelungener Auftakt für hoffentlich noch viele Treffen des neuen Familienkreises.

Kindermalwerkstatt

Ein Kinder-Kunst-Projekt mit dem Thema „Wo wohnt Gott?“

Haben Sie sich eigentlich schon mal die Frage gestellt, wo Gott eigentlich wohnt und wie es dort wohl aussieht?

Die Vorschulkinder des Kindergartens St. Peter und Paul haben über diese Frage bereits nachgedacht und haben ihre Vorstellungen kreativ umgesetzt. Der Anlass dazu war eine Einladung der Kindermalwerkstatt Kind & Kunst. Dort lief das Projekt mit dem Thema „Wo wohnt Gott?“, zu dem viele Karlsruher Kinder, Jugendliche und Erwachsene unterschiedlicher Religion und Herkunft eingeladen waren, um ihre Gottesvorstellungen zu ergründen.

Das Projekt fand im Rahmen der „Karlsruher Wochen gegen Rassismus“ statt. Ziel des Projekts war es in den vielen Unterschiedlichkeiten der Teilnehmer das Bewusstsein für Gemeinsamkeiten zu stärken. Auch die 14 Vorschulkinder sind unterschiedlicher Herkunft und Religion. Sie durften an zwei Terminen im März die Kindermalwerkstatt in der Gablonzer Straße besuchen. Gemeinsam mit der Leiterin Frau Weiß kamen sie erst ins Gespräch über ihre Gottesvorstellungen. Dabei entwickelten die Kinder den Gedanken, dass Gott eigentlich überall wohnt, in der Natur und bei den Menschen. Außerdem betrachteten sie Bilder von verschiedenen Gotteshäusern, wie Kirchen, Moscheen und Tempel. Diese Gebäude hinterließen einen bleibenden Eindruck bei den Kindern, denn als sie später selbst kreativ werden durften, war das Motiv des Hauses das zentrale Element ihrer Bilder. Mit Pinsel, Farbe und klebenden Mais-Sticks gestalteten sie auf großen Formaten bunte Häuser und Gärten. Sie waren hochkonzentriert und mit großem Eifer bei der Arbeit. Die Kinder waren sehr stolz auf ihre Werke und hatten großen Spaß an der Gestaltung. Am liebsten hätten sie noch mehr gemalt und ihre Bilder sofort mit nach Hause genommen. Doch die Bilder mussten natürlich erst noch trocknen und wurden außerdem noch für die kommende Ausstellung gebraucht.

Und genau zwei Monate später im Mai wurden die Kinder nochmal in die Kindermalwerkstatt eingeladen. Diesmal nicht als Maler, sondern als Gast der Ausstellung. Alle Werke wurden ausgestellt und konnten gemeinsam mit vielen anderen Gästen betrachtet werden. Es waren eindrucksvolle Werke dabei: goldene Reliefs aus Nudeln, leuchtende Fensterbilder und großartige Styroporgebilde. Staunend gingen die Kinder durch die Räume und mit großer Freude beendeten sie ihren Rundgang am gerichteten Büffet mit Getränken, Brezeln und Keksen. Die Kinder waren sich einig: das war ein tolles Projekt!

Priesterjubiläum

Feierlicher Gottesdienst an Christi Himmelfahrt zum 65-jährige Priesterjubiläum von Pfarrer i.R. Wolgang Meny.

An seiner großen Bereitschaft, sich immer wieder in den Dienst nehmen zu lassen, wird deutlich dass sein Primizspruch: „Dient den Herrn in Freude“ bis heute aktuell ist und gelebt wird. Dankesworte wurden von Pfarrer Zerrer, dem Gemeindeteam St. Peter und Paul und dem Adoremus-Team gesprochen.

Würdiger Gottesdienst zum Priesterjubiläum

Das 60-jährige Priesterjubiläum von Pfarrer i.R. Alfons Bechtold wurde in der Liebfrauenkirche gefeiert.

DSC00139.I.kl.jpgDie große Zahl der Gottesdienstbesucher am Sonntag, 02. Juni 2019, zeigte, dass es ein besonderer Gottesdienst war. Viele wollten Pfarrer Bechtold für seine 22-jährige Tätigkeit in der Südstadt Dank sagen. Neben Pfarrer Achim Zerrer und Pfarrer Bechtold zelebrierten auch die Pfarrer i.R. Wendelin Geier und Wolfgang Meny mit und gaben somit der Eucharistiefeier einen großen Rahmen.

Am Ende ergriff Pfarrer Bechtold das Wort; dabei erinnerte er sich an seine Zeit als Priester - vor allem in der Liebfrauengemeinde - und sprach Dankesworten aus.

Im Anschluss traf man sich bei bestem Wetter im Außengelände des Canisiushauses zu einem kleinen Umtrunk und vielen Gesprächen. 

 

Klausurwochenende

Das Gemeindeteams St. Konrad / Heilig Kreuz war zu Besuch im Kloster Bühl.

Das Gemeindeteam St. Konrad / Heilig Kreuz traf sich vom Freitag, 10. bis Samstag, 11. Mai im Kloster Bühl zu einem Klausurwochenende. Auf dem Programm stand keine inhaltliche Arbeit, sondern die Beschäftigung mit der Bibelstelle von der Aussendung der Jünger, ihren Erfahrungen und ihrer Rückkehr zu Jesus. „Kommt und ruht ein wenig aus“, so die Einladung für den Freitagabend. Die Mitglieder des Teams setzten sich damit auseinander, wo sie zur Ruhe kommen und wo ihre Quellen liegen. Nach einer Meditation über die Frage: „Was nährt mich, wie das Wachs einen Kerzendocht?“ wurden eigene Windlichter gestaltet. Am Samstag gingen die Teilnehmer buchstäblich an der Bibelstelle von der Aussendung entlang, da diese auf dem Boden ausgelegt war und man sich an der Stelle positionieren konnte, die einem ansprach. Bei einem „Emmausspaziergang“ zu zweit konnte man sich über die eigenen Gedanken austauschen. Nach dem Mittagessen wurde die gemeinsame Zeit mit einem Gruppengottesdienst abgerundet. Das Team hat die gemeinsame Zeit genutzt zum Auftanken und zur Pflege der Gemeinschaft und ließ sich neu inspirieren für die weitere gemeinsame Arbeit.

 

Maria 2.0

Frauen aus Knielingen schließen sich dem "Kirchenstreik" an.

Am Sonntag, 12. Mai, haben sich einige Frauen auf dem Kirchplatz am „Kirchenstreik“ der Maria 2.0 Bewegung beteiligt und dort vor der Kirche Wortgottesdienst gefeiert. Mit dieser Aktion soll auf die Ausgrenzung von Frauen, homosexuellen Menschen und Geschieden-Wiederverheirateten hingewiesen werden, die schonungslose Aufdeckung der Missbrauchstaten gefordert und ein Zeichen gesetzt werden, dass sich einiges in unserer Kirche ändern muss, damit wir Frauen weiter aktiv sind. Bei dem meditativen Tanz nach dem Gottesdienst der Gemeinde reihten sich noch einige der Gottesdienstbesucher ein und so war ein gemeinsamer Abschluss und gute Gespräche und Diskussionen möglich.

Ausflug der Erstkommunionkinder

Das Gemeindeteam St. Peter und Paul organisiert einen Ausflug in den Zoo.

Zum Abschluss der Erstkommunionsvorbereitung und nach der Feier der Erstkommunion fand gemeinsam mit den Kindern ein Ausflug in den Zoo statt. In kleinen Gruppen erkundeten die Kinder den Zoo. Regelmäßige Treffpunkte waren bei den Tieren, die gefüttert wurden. So waren zum Beispiel alle erstaunt, wie laut das Otterpärchen war, das auf Futter wartete. Das eine oder andere Vesperbrot wurde mit den Karpfen und Enten geteilt, eine Ziege verwechselte die langen Haare mit Futter und zum Abschluss wurde mit vereinten Kräften eine störrische Ziege, die aus dem Gehege floh, wieder eingefangen und zum Zurückgehen bewegt. Es war ein sonniger und schöner Tag, der die eine und andere neu geschlossene Freundschaft noch bekräftigte.

Auf den Spuren der Citypastoral in Paris

Wie kann Kirche-Sein in der Stadt gelebt werden?

Mit diesem Blickwinkel startete die Projektgruppe „beGEISTert Christsein“ am 4. Mai für ein Wochenende nach Paris.

Madeleine Delbrel, die „Apostolin der Straße“, ist unsere erste Anlaufstelle. Der Pariser Vorort Ivry ist auch heute noch eine ärmere Gegend mit einfachen Wohnblocks und kulturell vielfältiger Bevölkerung. Dort gab Madeleine in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in einer kommunistisch geprägten Umwelt mit ihrem Leben Impulse, die heute aktueller sind denn je: In Gemeinschaft leben; sich um das Evangelium und zum Gebet für die Welt versammeln; jeden Tag fragen, was Gott heute mit mir vorhat; Zelle der Liebe für andere sein; Gastfreundschaft gewähren; Einheit in der Vielfalt der Menschen leben. In der Kirche „Sainte Croix“ treffen wir auf engagierte Christ*innen, die dies heute zu leben versuchen.

Weiter geht’s in die Kirche St. Gervais in der Innenstadt von Paris. Ein Ort, der durch die Gemeinschaft der Schwestern und Brüder von Jerusalem geprägt ist. Wir feiern die Vesper und die Abendmesse mit, eine wunderschön gestaltete Liturgie mit vierstimmigen Gesängen. Sie zieht viele Menschen an, die hier zur Ruhe kommen und Kraft schöpfen können. Am Sonntag schauen wir in „Sainte Merry“ vorbei, auch im Herzen von Paris gelegen, unscheinbar eingefügt in einen Häuserblock, direkt neben dem Centre Pompidou. Viele Passanten laufen vorbei. Wir werden gastfreundlich von Ehrenamtlichen und Pfarrern empfangen, die uns erzählen, wie sie versuchen, Menschen auf Gott und das Evangelium neugierig zu machen. Da gibt es in der Kirche eine Ausstellung mit Zeichnungen einer jungen Künstlerin. Da bekommen Bedürftige etwas zu essen. Da wird rund um einen einfachen Tisch mitten in der Kirche Liturgie gefeiert. Viele können sich beteiligen, und wer Lust und Zeit hat, kann den Gottesdienst mit vorbereiten. Ehrenamtlich Mitarbeitende halten die Predigt. Zur Kommunionausteilung werden Mitfeiernde angesprochen. Wir wurden herzlich begrüßt und durften uns gleich mit einer frei formulierten Fürbitte beteiligen.
Natürlich haben wir auch das Flair auf den Straßen, die französische Zwiebelsuppe und den Rotwein genossen. Mit vielen Eindrücken und gestärkt für unser Engagement in Karlsruhe kommen wir am späten Sonntagabend zurück.

„Ein großes Geschenk“

20 Jahre Frauenwochenenden in der Seelsorgeeinheit Allerheiligen

Bettina Wissert ist Pastoralreferentin in der Schweiz und hat das Frauenwochenende der Pfarreien St. Bonifatius und Herz Jesu vor 20 Jahren ins Leben gerufen. Sie erzählt von den Anfängen bis heute. Wo haben Frauen, die sich in den beiden Pfarreien St. Bonifatius und Herz Jesu engagieren, einen Ort, um Energie, Kraft, aber auch inhaltlich für ihr ehrenamtliches Engagement aufzutanken? Diese Frage stellte ich mir im Laufe meines ersten Ausbildungsjahres zur Pastoralreferentin. Den entscheidenden Impuls für die Idee zu einem Frauenwochenende für jüngere Frauen erhielt ich auf einer Fortbildungswoche im Rahmen meiner Ausbildung. Bald stand das Konzept. Es stieß bei vielen Frauen auf Interesse. Im Februar 2000 fuhren elf Frauen aus beiden Pfarreien, die sich nur teilweise kannten, in die Frauenkurklinik St. Anna nach Bad Griesbach. Bibeltexte zum Thema „loslassen“, meditative Tänze, kreatives Gestalten des Themas und ein gemeinsamer Gottesdienst, Zeit zum Schwimmen im Thermalbad und ein Spaziergang waren der Inhalt des Wochenendes. Am Ende hieß es einstimmig: Fortsetzung folgt. Auch wenn inzwischen die Orte des Frauenwochenendes gewechselt haben, neue Frauen dazugekommen sind, andere nicht mehr mitfahren, zwei aus dem Kreis verstorben sind: Das Grundprinzip des Wochenendes ist gleich geblieben. Für viele Frauen ist das Wochenende zu ihrer jährlichen geistigen und geistlichen Tankstelle geworden. Sie schätzen es, in einem vertrauten und gleichzeitig offenen Kreis zur Ruhe zu kommen und einen gemeinsamen Weg miteinander zu gehen. Die Verbindung der Bibeltexte mit ihrem eigenen Leben und ihrem Alltag zeigt ihnen die Verbindung von Glaube und Leben auf. „Man geht miteinander, es gibt Unterstützung. Ich konnte viele persönliche Erfahrungen mit mir selber machen.“, so eine der Frauen. „Es ist wichtig, eine Gruppe zu haben, wo man inhaltlich und gefühlsmäßig etwas mitnehmen kann. Es ist wichtig, sich über den Glauben auszutauschen, miteinander einen Weg zu gehen.“, so eine andere Frau. Der gemeinsame Gottesdienst am Ende ist ein wichtiger, intensiver und emotionaler Bestandteil. Er ist „Höhepunkt, das i-Tüpfelchen“, ein „Aussenden in den Alltag“. Eine Frau formulierte es vor einigen Jahren einmal so: „Ein Anfang auf einem Weg dahin, wie ich mir Gottesdienste vorstelle: Dass sie etwas mit mir und meiner Situation zu tun haben. Wichtig ist für mich, dass es in diesen Gottesdiensten etwas für Kopf, Herz und Hand gibt.“ 20 Jahre Frauenwochenenden heißt auch 20 Jahre gegenseitige, bereichernde Begleitung und Freundschaft. Ein großes und kaum zu erfassendes Geschenk. Aus einem zarten Pflänzchen ist ein stabiler Baum geworden, der Frauen hilft, ihren Glauben bewusst und reflektiert zu leben und mit ihrem Alltag und ihrem Leben zu verbinden. (Bettina Wissert)

In der Seelsorgeeinheit Allerheiligen gibt es noch ein zweites, langjähriges Frauenwochenende sowie viele Angebote für interessierte Frauen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Handys spenden und Gutes tun

Erfolgreiche Handysammelaktion für einen guten Zweck.

St. Konrad / Hl. Kreuz • Am Dienstag, 30. April, endete die Handysammelaktion in den beiden Kirchen zu Gunsten der Hilfsorganisation missio. Knapp 150 Handys wurden gespendet und verstauben somit nicht mehr in unseren Schubladen. Das ist ein toller Erfolg. Danke!

Besuch in der Müll-Sortieranlage

Müllvermeidung ist das eine - Mülltrennung das andere, um die Bewahrung der Schöpfung „in den Griff“ zu bekommen.

Im Rahmen der Plastik-Fasten-Aktion konnte beim Besuch der Müll-Sortieranlage im Rheinhafen am Dienstag, 09. April 2019, die Problematik der Mülltrennung erkannt werden. Während der Führung durch die Sortieranlage war schnell sichtbar, dass in die Wertstofftonnen viel Müll eingeworfen wird, der kein Wertstoff ist. Die Anlage, die den Müll teilweise mit technischen Mittel sortiert, ist aber immer noch auf viel „Handarbeit“ angewiesen. Die Menschen am Müll-Sortierband leisten Erstaunliches und der Respekt ihnen gegenüber verlangt von allen, nur Wertstoffe in die Wertstofftonnen einzuwerfen!

Am einfachsten ist die Trennung von Metall; denn durch Magnete bzw. durch Magnetisierung von (Leicht-)Metallen kann dies aussortiert werden. Auch durch Luftströme kann leichtes Material abgesondert werden. Vieles muss aber weiterhin in Handarbeit erfolgen.

Die aussortierten Stoffe werden gepresst und zur Verwertung weitergegeben. Viele Stoffe - z. B. Verbundstoffe wie Tetrapak, aber auch Plastik-Abfälle - werden oft thermisch verwertet, d.h. sie werden in der Industrie zur Wärmegewinnung eingesetzt. Man sieht, Müllvermeidung durch z.B. Mehrweg ist umwelttechnisch die bessere Lösung.

Beeindruckender Vortrag...

...das hielt Frau Beate Eichinger im Rahmen der Plastik-Fasten-Aktion am Donnerstag, 04. April 2019, im Canisiushaus.

P1260360.kl.I..jpgDie Umweltbeauftragte der Diözese Regensburg beeindruckte mit ihrem Vortrag über "Laudato si" die leider nur 27 erschienenen Besucher. Die Ökoenzyklika von Papst Franziskus stellte Frau Eichinger in ihrem Vortrag vor. Dabei nannte sie die zentrale Inhalte und erläuterte den Aufbau. Anschließend zählte sie die Leitlinien und Einzelaspekte der Enzyklika auf und zitierte die Teile, die sich kritisch mit der Wegwerfgesellschaft auseinandersetzen. Frau Eichinger hob dann das notwendige politische Engagement und die ökologische Erziehung und Spiritualität hervor. Ihre Ausführungen waren von großer Zustimmung und Begeisterung über die Enzyklika geprägt, was auch auf die Zuhörerinnen und Zuhörer übersprang.

Mit dieser Veranstaltung wurde ein weiterer Mosaikstein im Rahmen des Plastik-Fastens gesetzt und aufgezeigt, wie wichtig die Plastk-Fasten-Aktion und die langfristige Bewusstseinsbildung in Bezug auf Plastikmüll und Plastikvermeidung sind.

Sonntagstreff Herz Jesu / St. Bonifatius

Dank an die Helfer*innen.

Wir bedanken uns bei allen, die mitgeholfen haben, dass beim Sonntagstreff im Bonifatiushaus am 10. März wieder viele Menschen ein paar schöne Stunden verbringen konnten: bei den fleißigen Helfer*innen in Küche und Saal, bei den Kuchenbäcker*innen für die leckeren Kuchen und bei den großzügigen Spender*innen.