Rückblicke

Manchmal ist es gut zu wissen, was man verpasst hat...

Fair-Trade-Projekt

Die Seelsorgeeinheit Allerheiligen stellt bis Ende 2018 ihren gesamten Einkauf für alle Gruppierungen, Pfarrhäuser und Gemeindezentren auf Fair-Trade-Produkte um.

Mit diesem Schritt reagiert die Seelsorgeeinheit auf die Initiative der Erzdiözese Freiburg mit ihrem Projekt „Fair. Nah. Logisch.“ Fair gehandelte sowie weitestgehend ökologische und regionale Produkte bekommen künftig in allen Pfarreien von Allerheiligen den Vorzug. Ins Rollen gebracht hat das Fair-Trade-Projekt der Pfarrgemeinderat. Im November vergangenen Jahres hatte er bei einer Klausurtagung einstimmig die Weiterarbeit an diesem Thema empfohlen. Eine Arbeitsgruppe des Pfarrgemeinderates hatte sich für dieses Thema stark gemacht: „In dieser Sitzung wurde deutlich, dass hier auch unsere Glaubwürdigkeit als Christinnen und Christen angefragt ist, da es uns schlecht zu Gesichte steht, wenn wir fleißig Spenden für die Schwellenländer sammeln gleichzeitig aber nicht auf fair gehandelte Ware achten.“, so Gemeindereferentin Christine Dehmel.

Mit „Fairer Handel“ ist ein kontrollierter Handel gemeint, bei dem den Erzeugern für die gehandelten Produkte meist ein von den Fair-Trade-Organisa-tionen unterschiedlich bestimmter Mindestpreis bezahlt wird. Damit soll den Produzenten ein höheres und verlässlicheres Einkommen als im herkömmlichen Handel ermöglicht werden. Zur Weiterarbeit an diesem Projekt hatten sich Ehrenamtliche aus dem Pfarrgemeinderat sowie Gemeindereferentin Christine Dehmel bereit erklärt. Darüber hinaus haben Mitglieder des Perukreises und der beGEISTerten Christen sowie einzelne Interessierte ihre Unterstützung am Projekt zugesagt. An der konkreten Umsetzung wird nun gearbeitet. Geplant ist ein zentraler Einkauf für die  gesamten Seelsorgeeinheit. Der Verbrauch wird über die Pfarrbüros abgerechnet werden.

Bisher beziehen alle Gruppierungen der Pfarreien selbst und nur teilweise Fair-Trade-Kaffee und -Tee. In den Pfarreien Unsere Liebe Frau, Herz Jesu und St. Stephan ist fairer Handel schon längere Zeit umgesetzt. In Herz Jesu und St. Stephan finden außerdem Verkäufe von fair gehandelten Produkten zugunsten der Peru-Partnerschaften statt.

Unterstützt wird das Fair-Trade-Projekt von der Erzdiözese Freiburg. Sie wirbt bei ihren Seelsorgeeinheiten, Einrichtungen, Gruppen und Verbänden dafür, fair gehandelte Waren zu verwenden. Der Arbeitsbereich „Fair-Trade-Diözese“ setzt  das Projekt „Fair. Nah. Logisch.“ um. Das Projekt wurde 2016 durch den Diözesanrat und Erzbischof Stephan Burger ins Leben gerufen. Ziel ist es, dass 80 % der Einrichtungen, Kirchengemeinden und Verbände in der Erzdiözese bis 2020 mit der Umsetzung der Projektkriterien beginnen und Lebensmittel nach fairen, regionalen und wenn möglich ökologischen Kriterien beschaffen.

Bildquelle: C.Nusch, pfarrbriefservice.de

 

 

 

Kita St. Lioba

Im Rahmen des Pfarrfestes in St. Bonifatius wurde im vergangenen Oktober auch das 90-jährige Bestehen der Kita St. Lioba gefeiert...

Zu diesem Jubiläum organisierte der Elternbeirat eine Tombola. Diese wurde ein großer Erfolg, dank der Gutscheine und Sachspenden von zahlreichen Geschäften aus der Weststadt, der engagierten Elternschaft und der vielen Loskäufer.

Mitte April konnte den Kindern damit der Besuch des Theaterstückes "Kasperle und das Zauberhuhn" ermöglicht werden. Zwei professionelle Puppenspielerinnen, beides Absolventinnen der renommierten Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“, führten im Bonifatiushaus eine herrlich-wunderbare Mischung aus klassischem Kasperletheater, Schauspiel und musikalischen Einlagen auf. Den beiden Puppenspielerinnen ist es sofort gelungen, das junge Publikum mitzureißen.

 

Ökumene im Hofgut Maxau

Die katholischen und evangelischen Gemeinden der Nordweststadt und Knielingen feierten auch 2018 wieder gemeinsam einen ökumenischen Pfingstgottesdienst am Pfingstmontag im Hofgut Maxau am Rhein.

Bei schönem Wetter sind ca. 400 Gläubige der Einladung gefolgt. Herr Pfarrer Scharf von Petrus-Jakobus und Pater Helmut von St. Konrad und Heilig Kreuz leiteten die Feier. Ein Jagdhornbläserensemble und der gemeinsame Kirchenchor (Leitung und Orgel Jan-Peter Knoche) wirkten mit.

Als Friedensgruß: Brot vom Heimatverein Knielingen wurde in Körbchen verteilt. Jeder Teilnehmer nimmt ein Stück und gibt dann das Körbchen mit dem Wunsch „der Friede sei mit Dir” an seinen Nachbar weiter.

Dekan i.R. Otto Vogel stellte in Uniform der Bahnhofsmission deren Aufgabe dar und bat hierfür um eine Spende

Danke!

Danke sagen wir allen, die sich ehrenamtlich in der Seelsorgeeinheit Allerheiligen engagieren.

Die Zahl unserer Ehrenamtlichen ist beachtlich: Über 800 Personen engagieren sich in der Jugendarbeit, bei Familiengottesdiensten, in den Besuchsdiensten, in der Firmvorbereitung, im Altenwerk, in Ausschüssen und Projektgruppen, ...

Einmal im Jahr sagt die Seelsorgeeinheit ganz offiziell Danke und lädt zu drei Ehrenamtlichenfesten ein. Zum ersten Fest am 4. Mai kamen über 100 Engagierte in die Südstadt. Nach einer Wortgottesfeier fanden die Häppchen regen Zuspruch, viel Gespräch und Begegnung war möglich. Nun hoffen wir bloß, dass die korrekten Antworten für das Quiz sich nicht bis zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der beiden folgenden Feste in Knielingen und Mühlburg herumsprechen...