Rückblicke

Manchmal ist es gut zu wissen, was man verpasst hat...

LEVI - Vorbereitung für die Visitation der Seelsorgeeinheit

Das Selbstbewertungsteam hat sich das dritte Mal getroffen, um Themen für den Selbstbewertungsbericht festzulegen.

Das Selbstbewertungsteam (SBT) hat sich bei seinem dritten Treffen anhand eines Kriterienkatalogs auf die Suche nach interessanten Themen und Schwerpunkten gemacht. Diese sollen im Rahmen der Visitation näher betrachtet werden. Bei der Fülle an Aktivitäten, der Bandbreite an Angebote und den vielen Eindrücken aus den einzelnen Bereichen der Pastoralkonzeption ist das eine echte Herausforderung. Aus den Rückmeldungen wird der Selbstberwertungsbericht entstehen, der die Grundlage zur Visitation der Seelsorgeeinheit im November darstellt. Bis dahin wird noch ein wenig Arbeit auf das SBT und manche haupt-, bzw. ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen zukommen. Mehr zum Thema LEVI...

Sonntagstreff in St. Konrad

Mittagessen für Menschen in schwierigen Lebenslagen

Vierzig Kuchen und mehr als tausend Kleidungsstücke von guter Qualität spendeten die Nordweststädter. Am 11. November kamen etwa 180 Gäste, etwas weniger als in den letzten Jahren. Erstmals gab es auch Live-Klaviermusik. Von den gespendeten Kleidern blieb kaum was übrig. Die Flüchtlingshilfe im Bonifatiushaus übernahm noch einige Wintersachen, so dass am Ende nur ein kleiner Rest den Weg in die Kleiderboxen nehmen musste. Der Dank der Gäste kam vielfältig zum Ausdruck. Diese Zeilen sollen den Dank zu den Menschen tragen, deren Spenden und Einsatz den Sonntagstreff ermöglichten. Der Sonntagtreff findet in Allerheiligen mehrmals im Jahr statt. Mehr lesen...
Bildquelle: Martha Gahbauer, in: Pfarrbriefservice.de

Kinder- und Familienzentren

Resümee: Eva Rüdiger, Leiterin der Kinder- und Familienzentren blickt auf die ersten Monate zurück.

„Neun Monate sind vergangen, seit dem ich vom Kindergarten St. Pius in die Kinder- und Familienzentren Allerheiligen gewechselt bin. Pionierarbeit leisten zu dürfen, ist von Seiten der Verantwortlichen eine große Vertrauenssache und für mich eine große Herausforderung. Die ersten Wochen waren gefüllt mit ganz Praktischem. Mit verschiedenen Unterstützer*innen wurden Eröffnungs- und Festakte für die ersten zwei Kinder- und Familienzentren St. Peter und Paul und dem Canisiushaus, vorbereitet und durchgeführt. Beides Mal gelungene Veranstaltungen. Im Neubau von St. Peter und Paul kann man inzwischen jederzeit einen Kaffee oder Tee zu sich nehmen. Ebenso wird in beiden Häusern eine große Stadtteilkarte zu finden sein, die den Sozialraum der verschiedenen Stadtteile zeigt. Im Herbst ging es in beiden Häusern an die Bedarfsanalyse der Elternschaft. Und so geht es weiter: Mit Überlegungen, was in den einzelnen Kinder- und Familienzentren an Angeboten entstehen kann. Das Miteinander, Leitungen der Kinder- und Familienzentren, den Teams, den Eltern und natürlich mir, ist dafür die Voraussetzung. Ich freue mich auf die Entwicklungen.“ Eva Rüdiger, Leiterin der Kinder- und Familienzentren Allerheiligen

"Mein Körper gehört mir"

Ein Projekt in der Kindertagesstätte Jona

Die Kita Jona führt seit dem vergangenen Oktober ein Projekt zur Prävention von sexueller Gewalt durch („Mein Körper gehört mir“). Die Kinder lernen bis Ende Februar, wie sie mit Gefühlen umgehen und wie sie ganz laut „Nein“ sagen können. Außerdem hilft Kita Hund Elmo, das Selbstwertgefühl zu stärken, und Kickboxweltmeister Gideon Welp bietet einmal in der Woche ein Selbstbehauptungstraining an.

"Woanders ist es anders"

Das Integrationsprojekt in Allerheiligen will zugewanderte Familien mit ortsansässigen Familien in Kontakt bringen.

Der Duft von orientalischem Essen steigt in die Nase, Kinder lachen, es wird geschnippelt und gerührt. Nebenan stehen zehn Frauen im Kreis und erzählen sich, wie groß ihre Familien sind. Das Integrationsprojekt in Allerheiligen ist im November gestartet. In einer 14-tägigen, festen Gruppe treffen sich Frauen mit Kindern ab Schulalter. Am Projekt nehmen derzeit 18 Frauen aus acht verschieden Nationen mit ihren Kindern teil. Religiös ist die Gruppe vielfältig aufgestellt: katholische, orthodoxe und syrisch-armenische Christen, Muslime verschiedener Prägung und Jesiden nehmen teil. Die Motivation der Familien am Projekt teilzunehmen ist unterschiedlich. Die einen wollen die deutsche Sprache besser lernen, anderen ist es wichtig, mit deutschen Frauen in Kontakt zu kommen. Sich vernetzen, andere Kulturen kennenlernen, Geselligkeit erleben und etwas Gutes tun ist ihnen wichtig. Die gemeinsamen Treffen beginnen mit einem inhaltlichen Teil. Alle Frauen tauschen sich dazu über ihre Fragen aus, zum Beispiel: „Wie begrüßt man sich bei dir zu Hause?“ Anschließend folgt der geselligere Teil, der geprägt ist durch gemeinsames Tun: Filzen, Kränze binden, Kochen und gemeinsam Essen. Begleitet wird das Projekt von Mona Geier-Miksch (Kulturpädagogin und Kunsthandwerkerin) und Schwester Flora Ridder (Referentin für Flüchtlingspastoral). Information und Kontakt...

 

Gemeindeteam Herz Jesu

Die Mitglieder des Gemeindeteams Herz Jesu sind gut gelant ins neue Jahr gestartet.

Am Mittwoch, den 23. Januar, hat sich das Gemeindeteam im Dachgeschoss des Pfarrhauses zum ersten Trefffen im neuen Jahr versammelt. Besprochen wurden aktuelle Themen, anstehende Termine und Anliegen aus der Gemeinde.

Im Februar ist zum Beispiel die Einweihung der Kita Herz Jesu in der Roggenbachstraße geplant. Am 10. März findet der Sonntagstreff im Boninfatiushaus statt: ein Mittagessen für Menschen in schwierigen Lebenslagen, das von den Gemeinden St. Bonifatius und Herz Jesu organisiert wird. Außerdem wurden die Termine für das Partrozinium und das Kirchencafe besprochen und unter anderem Anliegen aus der Gemeinde aufgegriffen.

Im Gemeindeteam Herz Jesu engagieren sich derzeit sechs Ehrenamtlichen. Begleitet wird das Gemeindeteam Herz Jesu von Pastoralreferentin Dorothea Riedinger-Fink. Die Gemeindeteams geben der Kirche vor Ort ein Gesicht und sind Ansprechpartner für die Menschen in der Gemeinde. Das nächste Treffen des Gemeindeteams Herz Jesus findet statt am Montag, den 1. April, um 19.30 Uhr, im Pfarrhaus (Dachgeschoss) Herz Jesu.


Information und Kontakt
Gemeindeteam Herz Jesu
Claus-Dieter Luck, ehrenamtlicher Mitarbeiter
gemeindeteam-herzjesu@allerheiligen-ka.de

Erstkommunionvorbereitung

Am vergangenen Samstag hat der dritte Eltern-Kind-Nachmittag in St. Konrad stattgefunden

Liebe, das sind Worte und Taten..." Mit diesem Lied sind wir, die Erstkommunionkinder aus St. Konrad / Hl. Kreuz, am Samstag in den Eltern-Kind-Nachmittag in St. Konrad gestartet. Es ging bei unserem dritten Treffen um Jesus und darum, wie er Gottes Liebe in Worte und Taten umgesetzt hat. Die Kinder und Eltern durften dazu einige Jesusgeschichten hören und nacherzählen, basteln und malen und sich ihre Gedanken in Kleingruppen mitteilen. Am Schluss haben wir zusammen Gottesdienst gefeiert. Das Lied "Wir gehören zusammen" hat uns verdeutlicht, dass wir immer mit Jesus und untereinander verbunden sind.

Erstkommunionvorbereitung St. Konrad / Hl. Kreuz: Information und Kontakt

Kirchencafé

Das erste Kirchjencafé im neuen Jahr fand am Sonntag in Herz Jesu statt.

Zum ersten Kirchencafé im neuen Jahr hat das Gemeindeteam Herz Jesu im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst eingeladen. Viele Gemeindetmitglieder nutzten die Gelegenheit zum Austausch und zur Begegnung bei einem Glas Sekt, Saft oder Wasser und einem herzhaften Snack. Das nächste Kirchencafé ist am Sonntag, den 17. Februar geplant.

ULFer Gemeindeteam tagte

Am 14. Januar 2019 besprach das ULFer Gemeindeteam zurückliegende und zukünftige Termine, z.B. die Plastik-Fasten-Aktion.

Zu besprechen und zu resümieren gab es zurückliegende Termine und Aktionen. Zukünftige Aktivitäten waren zu planen und zu organisieren. Einen breiten Raum nahm die Plastik-Fasten-Aktion ein. Nachdem das zwischenzeitlich auf 15 Veranstaltungen gewachsene Programm endgültig festgelegt war und als Partner und Unterstützer 23 Firmen, Geschäfte, Einrichtungen bzw. Organisationen gewonnen werden konnten, mussten die Entwürfe für die Veröffentlichungen erörtert werden. Verbesserungsvörschläge und Änderungen wurden diskutiert, so dass Plakat, Faltblatt und andere Veröffentlichungen abgesegnet werden konnten.

Wie die einzelnen Veranstaltungen organisiert werden und wer für diese zuständig ist, besprach das Gemeindeteam anschließend. Der Abend mit vielen Entscheidungen, aber auch einer konstruktiven Zusammenarbeit lässt auf eine erfolgreiche Aktion "Ein Indianer kennt kein Plastik" hoffen.

Start der Erstkommunionvorbereitung

Im Dezember fand der erste Eltern-Kind-Nachmittag in St. Stephan / Unserer Lieben Frau statt.

23 Kinder und ihre begleitetenden Erwachsenen trafen sich am Samstag, den 1. Dezember, zum ersten Eltern-Kind-Nachmittag. Nach einer gemeinsamen Ankommrunde und einer Einstimmung zum Thema "Segen" mit der Bibelstelle von der Kindersegnung ging es getrennt weiter: Die Kinder beschäftigten sich in den Kindergruppen mit dem Thema "Gemeinschaft und Vertrauen". Die Eltern tauschten sich derweil zum Thema "Vertrauen" aus und beschäftigten sich mit der Frage: Wie gut kann ich darauf vertrauen, dass Gott in meinem Leben hilft und da ist? Danach gab es eine Pause mit Kaffee und Kuchen. Anschließend erlebten Eltern und Kinder bei einem Spiel, was "blindes" Vertrauen heißt. Geschichten und Impulsfragen intensivierten das Thema. Mit einem liturgischem Abschluß  endete der erste Nachmittag.

In der Seelsorgeeinheit Allerheiligen bereiten sich bis Ostern rund 130 Kinder mit ihren Eltern auf die Erstkommunion vor.

Taufe eines Flüchtlingskindes

In St. Peter und Paul bereiten sich weitere geflüchtete Familien auf die Taufe vor.

Am Mittwoch, den 9. Januar, ließ eine nigerianische Katholikin ihr Kind in St. Peter Peter und Paul taufen. Pater Otto, von der Gemeinschaft Lavigerie, feierte mit der Familie den Taufgottesdienst. Zwei weitere geflüchtete Familien wollen sich außerdem demnächst taufen lassen. Die Katechumenen bereiten sich derzeit auf die Taufe vor und lernen den christlichen Glauben kennen. Begleitet werden die drei englischsprachigen Familien dabei durch Sr. Flora Ridder. Sie ist Flüchtlingsseelsorgerin im Dekanat Karlsruhe. Wir freuen uns, dass wir bald zwei weitere Familie durch die Taufe in unsere Gemeinde aufnehmen dürfen.

Auftrag erfüllt, Segen gebracht

Besuch der Sternsinger aus Knielingen bei der Euromaus

Gemeinsam mit Sternsingern aus der Schweiz und dem Elsass durften die Jungs und Mädchen aus Knielingen den Besuchern des Europaparks die Idee und das Motto der diesjährigen Sternsingeraktion näher bringen. Nach einer Prozession zur Showbühne, auf der sie die Lieder und Texte zur Aktion präsentierten, wurden sie von der Geschäftsführung des Europaparks begrüßt. Ebenso wurde ihnen für ihre tolle Mitarbeit an diesem einzigartigen Projekt gedankt. Dass sich so viele Kinder in ihren Ferien für einen guten Zweck auf den Weg machen und den Segen Gottes in die Häuser bringen, sei nicht selbstverständlich! Dies bekräftigten auch der Parkseelsorger, Andreas Wilhelm, sowei der BDKJ-Diözesanleiter, Paul Rögler. Danach brachten die Sternsinger den Segen Gottes auch noch schriftlich in den Europapark, indem sie ihren Segensspruch im Sternenkranz am Haupteingang anschrieben.Ein weiteres Sternchen unter den vielen tausend, die an diesem Tag im Park leuchteten, aber ein ganz besonderes!

Weihnachtsfeier der Pfarrei Unserer Lieben Frau

Kurz vor Ende der Weihnachtszeit kamen die ULFer zu ihrer traditionellen Weihnachtsfeier am 05. Januar 2019 im Canisiushaus zusammen.

DSC00204.g.kl..jpgDie ULFer Kirchenbengel stimmten mit Weihnachtsliedern die Anwesenden ein. Nach der Begrüßung und gemeinsam gesungenen Liedern zogen die Sternsinger in den Franz-Weber-Saal ein, sangen ihre Lieder, trugen ihre Texte vor und sammelten Spenden für ihre Aktion. Eine weihnachtliche Geschichte trug anschließend Philip Kögele vor und erreichte große Aufmerksamkeit. Nach weiteren Liedern führte die Laienspielschar "die feder" das weihnachtliche Stück „Pilotprojekt ‚Strohsterne‘“ auf, das mit Zustimmung und teilweise heiterer Resonanz aufgenommen wurde.

Danach servierte das Cani-Küchenteam das anfangs bestellte Essen. Immerhin wurden vier verschiedene Gerichte angeboten, die den erschienenen Gästen mundeten. Auf Grund des nasskalten Wetters war dieses Jahr der Zuspruch leider geringer als sonst. Aber alle, die kamen, waren von der stimmungsvollen Weihnachtsfeier angetan.

Fotos: Ottmar Huber

Theaterpädagogik im Kindergarten

Eine Kooperation vom Jungen Staatstheater und der KiTa Unserer Lieben Frau

Aufgrund der geographischen Nähe des „Jungen Staatstheaters“ und der Kita „Unserer Lieben Frau“ in der Südstadt entstand eine Kooperation, von der beide Seiten profitieren.

Anfang November besuchte ein Teil der Kinder die Generalprobe des „Kleinkinderkonzerts“ im Jungen Staatstheater. Dort sahen die Kinder das Stück „Der Klangkönig“ und lernten Instrumente wie das Cello, die Bratsche oder den Kontrabass kennen. Beim nächsten Besuch wurde den Kindern bei einer Theaterführung ein Einblick hinter die Kulissen gewährt. Die Kinder durften den Proberaum hinter der Bühne betreten, lernten, wie sich die Schauspieler auf ihren Einsatz vorbereiten und bestaunten in der Maske allerlei Kostüme, Uniformen und Perücken. Wie Techniker für Licht, Ton und einen reibungslosen Ablauf sorgen, wurde ihnen ebenso erklärt. Auch in der Kita steht den Kindern ein Theaterbereich zur Verfügung, der unter anderem mit Kostümen und Instrumenten ausgestattet ist, damit sich die Schauspieler von morgen in Rollenspielen erproben können.

Um theaterpädagogisch auf dem neuesten Stand zu sein, finden unter der Anleitung von Rob Doornbos (Theaterpädagoge) Inhouse Fortbildungen für die Erzieher in der Kita statt.

Carl-Degler-Platz

Die KiTa mit Familienzentrum wird gut angenommen und das Gelände hat ein neues Gesicht bekommen: ganz neu ist der „Carl Degler Platz“ vor der Sakristei.

Carl Degler kam 1945 aus russischer Gefangenschaft in die verwaiste Pfarrei St. Peter und Paul nach Mühlburg. Der Stadtteil und die Kirche wurden beim verheerenden Fliegerangriff am 4. Dezember 1944 stark zerstört. Und nun sollte er den Wiederaufbau der Pfarrei leiten. So fanden ab diesem Zeitpunkt die Sonn- und Feiertagsgottesdienste im Kino „Rheingold“ statt. Am 4. Dezember 1948 wurde die Notkirche auf dem Platz, wo heute das Gemeindezentrum steht, eingeweiht. Aus Anlass des 4. Jahrestages der Zerstörung spielte der von Carl Degler gegründete Bläserchor im Rahmen einer Trauerveranstaltung zum Gedächtnis der Toten von Mühlburg. Dieser Brauch wurde noch viele Jahre danach beibehalten. Es dauerte noch bis zum 28. November 1955, bis endlich die Pfarrkirche stand. In der ganzen Bauzeit war Carl Degler öfters nur im „blauen Anton“ auf dem Gelände unterwegs. Der Stadtpfarrer (in späteren Jahren Geistl. Rat) Carl Degler in vielen Bereichen segensreich für St. Peter und Paul gewirkt.

Dafür danken wir ihm nun mit der Namensgebung des Platzes vor der Sakristei. Carl Degler verstarb am 15. November 2010 im Alter von 90 Jahren.