Minis Herz Jesu

Ferienlager und manch anderes: die Ministranten von Herz Jesu sind eine ganz coole Truppe.

„Seid gegrüßt junge Agents der Einheit 2016! Herzlich willkommen in unserer internationalen top secret Trainingseinrichtung für Geheimagenten!“,  lautete unsere Begrüßung der Teilnehmer des Ministranten-Sommerlagers 2016 in Owen bei Teck. Wie an der Begrüßung zu erkennen ist, war das Motto in diesem Jahr „Minis go Agents“ und die Kinder können es bezeugen: Das Motto war wirklich Programm.Minis Herz Jesu

Das Ministrantenlager Herz Jesu ist unter Kennern sehr bekannt für seine Geländespiele, die schon seit vielen Jahren von Generation zu Generation weitergegeben werden. Spaß steht bei uns an erster Stelle, denn als Oberminis wollen wir die Kinder mit dem Sommerlager natürlich für ihre Arbeit in der Kirche belohnen. Nicht zu vergessen ist, dass das Lager unsere Gemeinschaft stärkt und zum besseren Kennenlernen und Miteinander beiträgt. Schon so manche Freundschaften und auch die Liebe zum alljährlichen Besuch des Sommerlagers sind in diesen sieben Tagen entstanden, und das nicht nur unter Minis. Wie jedes Jahr war die Begeisterung unter allen 24 Teilnehmern sehr groß, die Zeit verging viel zu schnell und der Abschied fiel, wie immer, schwer.

Doch damit ein Lager so gut funktioniert, ist natürlich viel Planung notwendig, die von uns Leitern durchgeführt wird. Jedes Jahr stellen wir uns erneut die Frage, wie wir den Kindern eine unvergessliche Woche gestalten können. Dann wird das Haus gebucht, die Packliste und der Einkaufszettel geschrieben, das Programm aufgestellt, um Teilnehmer geworben und gepackt. Das alles findet in unserer monatlichen „Leiterrunde“ statt, in der sich alle Leiter treffen, um Geschehenes und noch Bevorstehendes zu besprechen und zu planen. In diesen Runden werden zum Beispiel Minipläne festgelegt, besondere Termine besprochen und die Sternsingeraktion sowie die Miniaktionen geplant. In den vergangenen Jahren haben sogar gemeinsame Miniaktionen mit den Ministranten anderer Gemeinden stattgefunden, z. B. sind wir Schlittschuh gelaufen, haben eine Fahrradtour gemacht, sind in der Wilhelma gewesen, haben den Europapark besucht und gemeinsam gegrillt.

Eine weitere Aufgabe, die es auch jedes Jahr aufs Neue zu erledigen gilt, ist das Leiten der Gruppenstunde für die neuen Ministranten. In diesen Gruppenstunden erlernt unser Nachwuchs natürlich das Ministrieren, sodass er einige Monate später im Einführungsgottesdienst als Ministranten in die Gemeinde aufgenommen werden kann. Die Stunde wird selbstverständlich nicht nur in der Kirche verbracht, sondern bei gutem Wetter durch Spiele an der frischen Luft oder in unserem Miniraum aufgelockert.

Der Miniraum ist aktuell Gesprächsthema Nummer eins in unseren Leiterrunden, da dieser nach einem Wasserschaden komplett renoviert wurde und nun wieder mit Möbeln eingerichtet wird. Hierfür waren wir Leiter gemeinsam einkaufen, sodass der Raum nun wieder etwas gemütlicher ist und Gruppenstunden sowie andere Aktionen darin stattfinden können. Finanziert wird die Möblierung aus unserer Minikasse, die sich übers Jahr durch die Teilnahme an Altpapiersammlungen füllt.

Sehr wichtig ist für uns vor allem in den letzten Jahren die gute Beziehung zu unserem zuständigen Kaplan geworden. Der frühere Kaplan Martin Kalt hat uns sehr unterstützt, wenn es nötig war, uns ein wenig Last von den Schultern genommen und öfters ein gutes Wort für uns eingelegt. Aber vor allem ist er uns Leitern und allen anderen Ministranten sehr ans Herz gewachsen.

In seine Fußstapfen tritt nun der neue Kaplan Norbert Nutsugan, der auch schon bei unserer Leiterrunde dabei war und eine Leiterrunde der gesamten Seelsorgeeinheit organisiert  hat. Schon das lässige „Highfive“ hat uns gezeigt, dass auch er mit großem Engagement dabei ist und uns seine Unterstützung anbietet. Für alles, was uns Ministranten der Gemeinde Herz Jesu in der nächsten  Zeit bevorsteht, lässt sich also sagen: Gemeinsam haben wir vieles vor, gemeinsam gehen wir es an, gemeinsam werden wir alles hervorragend schaffen!