Schwerpunkte

Kindertagesstätten

In 12 Kindertagesstätten und Familienzentren sind 900 Kinder gut aufgehoben und werden umfassend gefördert. Mit unseren Kindertagestätten leisten wir einen Dienst in und an der Gesellschaft. Wir erreichen mit dieser Dienstleistung Menschen, die in, am Rande und außerhalb der Kirche stehen. Es ist für uns eine Chance mit unterschiedlichen Milieus der Gesellschaft und anderen Religionsgemeinschaften in Kontakt zu sein. In Familienzentren sehen wir eine Weiterentwicklung des Dienstleistungs- und Unterstützungsangebotes für Familien. Hierbei stehen die Bedürfnisse und die Einbindung von Familien aus dem entsprechenden Sozialraum im Vordergrund.

Kirchenmusik

Von Bach bis Rutter, von Orgel bis E-Gitarre. In Allerheiligen sorgen 300 Sängerinnen und Sänger für vollen Klang in klassischer und moderner Kirchenmusik.

Glauben lernen

Als getaufte und gefirmte Christen wollen wir unseren Glauben lebendig halten, ihn im Alltag konkret umsetzen und so andere für Gott begeistern. Dabei ist es uns wichtig, besonders auch diejenigen in den Blick zu nehmen, die auf der Suche sind oder in bestimmten Lebenssituationen neu nach Gott fragen. Vielfältige Angebote in der Seelsorgeeinheit Allerheiligen eröffnen in ökumenischer Offenheit Erwachsenen Erfahrungsräume, in denen sie sich mit dem Wort Gottes auseinander setzen, im Gespräch mit anderen in ihrem Glauben wachsen und Gott näher kommen können. Zu diesen Angeboten gehören die "Exerzitien im Alltag" im November/Dezember, die an sieben Orten (drei Pfarreien, Evangelische Stadtkirche, zwei Altersheime, ein Krankenhaus) mit ca. 60 Teilnehmenden jährlich durchgeführt werden, ebenso der Glaubensweg in der Fastenzeit mit ca. 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Beide Angebote werden von einem Team von Ehrenamtlichen und Hauptberuflichen vorbereitet und geleitet. Ein weiteres Angebot ist der Bibelkurs mit drei Abenden zu unterschiedlichen biblischen Büchern im Juli mit einer ähnlichen Teilnehmerzahl.

Sozialer Einsatz

Seit der Zukunftskonferenz 2013 ist "Soziales" bei uns ein Topthema. Wir wollen Armut in der Stadt im Blick haben. Neben der materiellen Armut ist hier v. a. die immaterielle Armut (Einsamkeit, Krankheit, psychische Belastung) angesprochen. Ebenso liegt der Focus auf der Wahrnehmung sog. versteckter Armut. Eine Kirchensozialarbeiterin vernetzt die verschiedenen sozialen Angebote.

Ehrenamtskultur

Ehrenamtliche und Hauptberufliche arbeiten und gestalten Kirche aufgrund eines gemeinsamen Auftrags, ihrer gemeinsamen Taufe und Firmung und ihrer je eigenen Gaben und Fähigkeiten (gemeinsames Priestertum). Dies bringen die biblischen Bilder von „dem einen Geist und den vielen Gaben“ (1Kor 12, 4-11) sowie von „dem einen Leib und den vielen Gliedern“ (1 Kor 12, 12-31a) sehr treffend zum Ausdruck. Die Zusammenarbeit hauptberuflicher und ehrenamtlicher Dienste ist geprägt von gegenseitigem Vertrauen und von Wertschätzung. Dazu gehört, dass in den jeweiligen Einsatzgebieten alle über die für ihre Arbeit wichtigen Informationen verfügen und Entscheidungen gemeinsam treffen. In der Seelsorgeeinheit Allerheiligen engagieren sich mehr als 900 Ehrenamtliche in allen pastoralen Bereichen in Gremien, Gruppierungen, Projekten oder auch als Einzelne mit ganz unterschiedlichem zeitlichem Einsatz. Durch die Vergrößerung der Seelsorgeeinheit hat sich auch die Komplexität der pastoralen Prozesse erhöht. Dies verändert die Anforderungen und die Rollen der Ehrenamtlichen sowie der Hauptberuflichen. Das macht ein gemeinsames Lernen und Umdenken sowie eine Weiterentwicklung der Rollen erforderlich. Eine gute und passende Anerkennungskultur ist für die Motivation der Ehrenamtlichen von großer Bedeutung. Das ehrenamtliche Engagement ist in besonderer Weise dadurch gekennzeichnet, dass es freiwillig ist und von einem besonderen Interesse für die jeweilige Aufgabe geprägt wird. Es ist zeitlich begrenzt, d.h. es kann länger andauern aber genauso kurzfristig und einmalig sein.