Solardach

Investitionen für die Umwelt – Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Canisiushauses! Das Canisiushaus leistet mit seinem Solardach einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Seit dem 12. August 2008 ist eine 115 m² große Photovoltaikanlage in Betrieb.

SolardachAm 8. Mai 2008 entschieden der Vorstand des Canisiushausvereins und der Stiftungsrat der Pfarrgemeinde Unserer Lieben Frau, dass auf dem Canisiushaus eine Photovoltaikanlage installiert wird.

Die Erzdiözese Freiburg fordert zu Aktivitäten für die Umwelt auf. Im Amtsblatt Nr. 18 vom 23. August 2007 heißt es: „Um dem sich anbahnenden Klimawandel entgegenzutreten, setzt die Erzdiözese verstärkt auf den Einsatz erneuerbarer Energien…

Die Diözese begrüßt und fördert durch einen Zuschuss den Bau von sogenannten Photovoltaikanlagen auf kirchlichen Gebäuden, insofern die Kirchengemeinde diese selbst bauen und betreiben.“

Mit ihrem Beschluss vom 8. Mai wollten nun der Vorstand des Canisiushausvereins und der Stiftungsrat dieses Anliegen konkret unterstützen. So erhielt das Canisiushaus im  August 2008 ein Sonnenstromkraftwerk – übrigens als erstes kirchliches Gebäude im Dekanat Karlsruhe.

Insgesamt 88 Module mit einer Gesamtfläche von rund 115 m² erzeugen auf dem Dach des Gemeindehauses aus Sonnenlicht Strom.  Pro Jahr kann damit ein Ertrag von rund 13.200 kWh erzielt werden, das entspricht ca. 42 % des Strombedarfs im Canisiushaus. Dabei können CO2-Emissionen in Höhe von 7,26 Tonnen vermieden werden. Die Finanzierung des Projektes, das rund 80.000 € kostete, erfolgte durch Eigenmittel, einen Zuschuss der Gesamtkirchengemeinde und – als größter Anteil – durch die Aufnahme eines Darlehens.

Die Photovoltaikanlage ist aber nur ein die Umwelt förderndes Projekt, das im Canisiushaus durchgeführt wurde. Schon im Jahr 2007 wurden neue Brenner, ausgestattet mit Brennwerttechnologie, im Gemeindehaus eingebaut. Allein dadurch ist eine Energieeinsparung erzielt worden. Im Sommer 2008 wurden neue Pumpen in den Heizkreislauf eingebaut, die die alten Pumpen aus dem Jahr 1965 ersetzten. Da die moderne Pumpentechnologie lastabhängig arbeitet, wird auch dadurch Energie eingespart. Als weitere Investition für die Umwelt ist  eine Luftwärmepumpe installiert worden, um die Warmwasserversorgung in zwei Stockwerken energiefreundlicher auszustatten. Dadurch konnten vier Elektroboiler ersetzt werden, was ebenfalls zu einer Einsparung des Strombedarfs führt.

Im ersten Jahr des Betriebes erzeugte das "Sonnenkraftwerk" 14.485 kWh und damit 9,47 % mehr, als berechnet war.

Seit Ende Oktober 2012 zeigt eine Anzeigetafel im Treppenhaus des Canisiushauses an, wieviel kwh insgesamt schon produziert wurden und wieviel der augenblickliche Tagesertrag ist. Somit kann jeder, der das Canisiushaus betritt, den Erfolg unserer Photovoltaikanlage mit eigenen Augen sehen.