Veränderungen im Seelsorgeteam

Kaplan Steffen Schölch gehört ab September zum Seelsorgeteam

Ab dem 01. September verstärkt Kaplan Steffen Schölch das Seelsorgeteam Allerheiligen. Er tritt die Nachfolge von Kaplan Norbert Nutsugan an, der zum 01. September in die Seelsorgeeinheit Markgräflerland wechselt. Steffen Schölch wird unter anderem für die Jugend- und Ministrantenarbeit zuständig sein, in der Firm- und Erstkommunionvorbereitung mitarbeiten, Gottesdienste, Taufen und Hochzeiten feiern und beerdigen. Wir freuen uns, dass er bei uns ist und wünschen ihm einen guten Start.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ich möchte mich Ihnen als der „neue Kaplan“ vorstellen. Mein Name ist Steffen Schölch, und ich darf die nächsten Jahre als Kaplan bei Ihnen im schönen Karlsruhe verbringen.

Ich bin im Odenwald, im nordbadischen Mudau aufgewachsen. Nach dem Abitur in Walldürn habe ich mich entschlossen, in Ulm Mathematik zu studieren. Erst im Herbst 2007 bin ich schließlich nach Freiburg gezogen, um in das Priesterseminar einzutreten. 

Ein Jahr lang habe ich in Wien studiert, wo ich neben dem Studium auch meiner Begeisterung und Leidenschaft für Kaffee und die Wiener Lebenskultur nachgehen konnte. Zurück in Deutschland habe ich meine Diplomarbeit im Fach „Altes Testament“ geschrieben. Dieser Bereich der Theologie hat mich sehr geprägt und ist mir wichtig geworden. Sie werden es merken, wenn Sie meinen Predigten zuhören.

Nach meinem Studium absolvierte ich die Pastoralausbildung in der Seelsorgeeinheit Rastatt. 2016 wurde ich durch Erzbischof Stephan Burger zum Priester geweiht. Meine erste Kaplansstelle habe ich im hohen Norden, in Tauberbischofsheim, angetreten. Dort habe ich in den vergangenen zwei Jahren viele Erfahrungen gesammelt.

Was mich bewegt hat, Priester zu werden, waren vor allem Begegnungen mit Menschen. Ich war früher Ministrant, konnte mir aber zu diesem Zeitpunkt nicht vorstellen, Priester zu werden. Ein erstes Umdenken waren für mich die Erfahrung und das Erleben des Weltjugendtages 2005 in Köln.

Nie zuvor hatte ich (Welt-)Kirche auf diese lebendige und begeisternde Art und Weise erlebt. Daneben gab es viele Menschen, an denen mich fasziniert hat, wie sie ihren Glauben leben und ihm Ausdruck verleihen. Sie haben mich letztlich dazu gebracht, über die Frage der Priesterberufung nachzudenken.

Zu guter Letzt waren auch die positiven Erfahrungen, die ich in meiner Praktikumsstelle vor meiner Priesterweihe erleben durfte, ein Grund dafür, diesen Weg einzuschlagen.

„Nimm Neuland unter den Pflug und fahr hinaus auf den See“ (Jer 4,3 und Lk 5,4) – das war mein Primizspruch. Er bringt für mich gut die Spannungen unserer Tage, aber auch die Möglichkeiten, die sich bieten, zum Ausdruck (und er regt zum Nachdenken an).  Nun bin ich gespannt, wohin mich mein und unser gemeinsamer Weg in Karlsruhe führen wird.

Wenn wir uns begegnen, dürfen Sie mich gerne „ausfragen“ über das, was Sie interessiert. Damit es Ihnen leichter fällt, hier ein paar Stichworte (Hobbys) von mir: Big Bang Theory, schwimmen, Fotografie, Kino. Ich freue mich auf unsere gemeinsame Zeit und darauf, Sie kennen zu lernen.

Steffen Schölch, Kaplan