Hochzeit
Gerne feiern wir mit Ihnen Ihre kirchliche Eheschließung in einer unserer Kirchen. Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Informationen, die für die Vorbereitung wichtig sind. Uns hilft es, wenn Sie rechtzeitig Kontakt mit uns aufnehmen, bevor alle Termine fix sind. Wenn Termin, Uhrzeit, Location usw. schon steht und Sie dann erst an uns herantreten, kann es im Einzelfall schwierig werden (weil an manchen Samstagen fünf Brautpaare gleichzeitig heiraten wollen, weil vielleicht noch Taufen geplant sind, ...).
Der Taufschein wird von dem Pfarramt ausgestellt, bei dem Sie getauft wurden. Alle, die in Karlsruhe getauft wurden, wenden sich bitte an das zentrale Kirchenbuchamt (0721 9 127125). Wenn Sie christlich getauft sind, aber nicht römisch-katholisch, brauchen wir zusätzlich zur Taufurkunde vom Standesamt eine Meldebescheinigung, aus der ersichtlich ist, dass sie noch nicht verheiratet waren.
Kommen Sie zu den Bürozeiten in einem unserer Pfarrbüros vorbei. Wir möchten dann gern folgendes von Ihnen wissen: Namen, Geburtstag und -ort, Staatsangehörigkeit, Konfession, Beruf, Adresse, Name und Konfession der Eltern. Bringen Sie bitte die Taufscheine bzw. Aufenthaltsbescheinigungen mit.
Nach der Anmeldung im Pfarrbüro wird der Pfarrer oder Diakon bei Ihnen anrufen, um einen Gesprächstermin zu vereinbaren. In diesem Gespräch geht es um verschiedene Dinge: Zum einen muss geklärt werden, ob überhaupt alle Voraussetzungen für eine Eheschließung erfüllt sind. Dann geht es v.a. um Informationen: Was versteht die katholische Kirche unter einer Ehe? Welches sind die Kernpunkte? Wenn Sie kirchlich heiraten, stellen Sie sich ja bewusst in die Kirche hinein. Schließlich wird ein erster Gottesdienstablauf aufgestellt. Um den zu vervollständigen, ist ggf. ein weiteres Gespräch nötig.
Einzug
(Brautpaar und Priester, vom Hauptportal aus in die Kirche)
Klassisch: Einzug unter brausendem Orgelspiel. Aber auch andere musikalische Gestaltung ist möglich
Eingangslied
Ob Sie Lieder aus dem Gotteslob oder moderne Kirchenlieder bevorzugen, ist egal. Wichtig ist, dass die Lieder bekannt sind und mitgesungen werden.
Eröffnung des Gottesdienstes und einführende Worte des Priesters
Wenn Sie sich trauen, kann auch das Brautpaar die Anwesenden begrüßen und einen Gedanken für den Gottesdienst vortragen.
Gebet
Lesung aus der Bibel
Sie können eine Bibelstelle auswählen, die Ihnen gefällt. Sie muss nicht in dieser Auswahlliste stehen. Irgendwer aus dem Freundes- oder Verwandtenkreis liest den Abschnitt sicher gerne vor.
Predigt
Je mehr Sie im Vorgespräch von sich erzählen, desto persönlicher wird die Predigt.
Lied
Hier und nach der Trauung passt auch gut ein Instrumentalstück.
Trauungszeremonie
- Fragen an das Brautpaar
- Segnung der Ringe
- Vermählungsspruch der Brautleute
- Bestätigung der Trauung durch den Priester
- Segnung
Lied oder ein Instrumentalstück
Fürbitten
auch hier gibt es wieder viel Gestaltungsspielraum. Sie können die Fürbitten gerne selber schreiben - oder einen Freund oder Freundin beauftragen, welche zu verfassen. Die Formulierungen dürfen ruhig die Lebenswelt der Brautleute wiederspiegeln und ihre tatsächlichen Anliegen und Themen aufgreifen.
Vater unser
Gebet
Segen
Schlusslied
Möglichkeiten wie beim Eingangslied.
Entlassung
Hier wäre auch noch Platz für ein Dankeswort der frisch Vermählten.
Auszug
wieder Orgelmusik oder andere Musik.
Gerne. Wenn Sie Leute haben, die sich zur einer Ad-hoc-Combo zusammen finden.
Instrumente und Verstärker können wir keine zur Verfügung stellen, nur Strom. Bitte vereinbaren Sie mit dem Mesner, wann die Band zum Aufbau kommt. Erfahrungsgemäß brauchen die Musiker früher oder später seine Unterstützung.
Für die Blumen sorgen Sie. Wir haben zwar unseren Standard-Schmuck in der Kirche, aber die meisten Brautpaare wollen für ihre große Feier etwas Exklusiveres, das ihrem Geschmack entspricht. Die Kirchen sind tagsüber offen. Freunde mit grünem Daumen, die die Dekoration der Kirche für Sie übernehmen, können also jederzeit das Gelände anschauen, ebenso von Ihnen beauftragte Floristen.
Auch direkt vor der Feier ist die Kirche schon geöffnet (i.d.R. ab 8 Uhr), so dass die entsprechenden Leute unabhängig von irgendwelchen Schlüsseln sind.
Auch direkt vor der Feier ist die Kirche schon geöffnet (i.d.R. ab 8 Uhr), so dass die entsprechenden Leute unabhängig von irgendwelchen Schlüsseln sind.
Nach der Feier dürfen Sie die Blumen gerne noch stehen lassen - die Gemeinde freut sich darüber. Sie können die Sachen aber ebenso gut mitnehmen. Das sprechen Sie im Vorfeld mit dem Pfarrer bzw. Mesner ab.
Meistens ist ein Wortgottesdienst die bessere Wahl. Die Hochzeit mit einer Eucharistiefeier zu kombinieren, ist nur sinnvoll, wenn sowohl Brautpaar als auch der Großteil der Gäste mit der Eucharistiefeier vertraut sind, d.h. sowieso regelmäßig Eucharistie feiern. Auch wenn das für Sie zutrifft, können wir die Hochzeit aber nur dann mit der Eucharistie kombinieren, wenn der Priester am Abend keine Vorabendmesse hat - am Werktag ist dem Priester nur eine Eucharistiefeier erlaubt.
Heilig Kreuz
Reinmuthstraße 42
76187 Karlsruhe
76187 Karlsruhe
Herz Jesu
Grenadierstraße 15
76133 Karlsruhe
76133 Karlsruhe
St. Bonifatius
Sophienstraße 125
76135 Karlsruhe
76135 Karlsruhe
St. Konrad
Hertzstraße 16c
76187 Karlsruhe
76187 Karlsruhe
St. Peter und Paul
Peter-und-Paul-Platz 1
76185 Karlsruhe
76185 Karlsruhe
St. Stephan
Erbprinzenstr. 16
76133 Karlsruhe
76133 Karlsruhe
Unsere Liebe Frau
Augartenstraße 50
76137 Karlsruhe
76137 Karlsruhe
Heiraten - das bedeutet, dass Mann und Frau für ein Leben lang beieinander bleiben wollen. Sie lieben sich, haben gelernt, sich zu vertrauen und entscheiden sich für ein gemeinsames Leben. Sie sind auf ihrem Weg so weit, dass sie sagen können:"Ja, wir trauen uns..." Bei der Hochzeit bekennt sich das Paar öffentlich zueinander. Alle sollen es wissen und die Menschen, die dem Paar etwas bedeuten, sollen die Entscheidung mitfeiern.
Zwischen der standesamtlichen Heirat und der kirchlichen Trauung lagen vor zwanzig, dreißig Jahren in der Regel nur wenige Stunden. Das hat sich heute entscheidend geändert. Zivileheschließung und kirchliche Trauung gehören nicht mehr automatisch zusammen. Das Bewusstsein ist gewachsen, dass die kirchliche Hochzeit eine andere Bedeutung hat als die standesamtliche.
Menschen, die an Gott glauben, wissen um die Chancen und Bereicherungen, die ein Leben im Vertrauen auf Gott schenkt. Sie erfahren ihr Leben als sinnvoll. Sie wissen sich auch dort von Gott angenommen,wenn Sie leidvoll an Grenzen stoßen. Dieses Wissen und diese Erfahrung machen Mut, Ja zu einer Partnerin / Ja zu einem Partner zu sagen. Diese Paare wenden die christliche Glaubenshaltung, dass das Leben im Vertrauen auf die bedingungslose Zusage Gottes an die Menschen gelingt, ganz konkret auf einen wichtigen Lebensbereich an: das Leben als Paar.
Wenn ein Paar sich daher öffentlich so in der Kirche zueinander bekennt, dann redet die katholische Kirche von einem heilmachenden Zeichen, von einem Sakrament: dem Sakrament der Ehe. In diesem Ehesakrament wird für die Kirche sichtbar, wie Gott sich zu uns Menschen verhält: Er will uns, umwirbt uns, liebt uns - so wie die Partner sich umwerben und lieben.
In der kirchlichen Trauung bittet die ganze Festgemeinde mit ihren Liedern und Gebeten Gott darum, das Paar mit seiner Liebe zu segnen und ihm im Alltag beizustehen. Gott macht damit den Bund der Eheleute zu einem Treuebund, in dem er selbst gegenwärtig sein will in besonderer und zeichenhafter Weise, um durch das Ehepaar seine Liebe und seinen Schöpfungswillen zu vergegenwärtigen.
Für (katholische) gläubige Christen ist es deshalb sehr naheliegend, ihre Beziehung als religiöses Zeichen zu schließen: als Sakrament der Ehe.
Die Entscheidung zu einer kirchlichen Trauung erfordert einen freien und reifen Entschluss. Dieser muss von den Eheleuten selbst getroffen werden. Es ist eine Entscheidung, an der besonders die Kirche in sehr konsequenter Weise festhält. Es kann auch ein Ausdruck von Ehrlichkeit sich selbst gegenüber sein, sich zunächst nicht kirchlich trauen zu lassen und die Entscheidung darüber noch weiter reifen zu lassen. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger beraten Sie in diesen Fragen gerne.
