Beichte
In der Beichte feiern wir, dass Gott sich mit uns versöhnt. Menschlich gesehen, ist die Beichte die Gelegenheit, mit einem neutralen Menschen Ihr Leben anzuschauen, besonders die Aspekte, die mühsam und schwierig sind. So ist die Beichte auch eine Hilfe zu einem bewussten Leben aus christlichem Geist.
Jeden Samstag ist in St. Stephan von 15.00 bis 16.30 Uhr Gelegenheit, das Beichtsakrament zu empfangen. In der Regel sind zwei Priester anwesend. Wir veröffentlichen regelmäßig in unserem Magazin Allerheiligen aktuell, welche Priester Beichte hören.
In St. Peter und Paul haben Sie nach vorheriger Absprache die Möglichkeit, nach der Abendmesse ab etwa 18.45 Uhr zu beichten. Falls Sie das Wünschen, sprechen Sie bitte vor dem Gottesdienst den Priester an!
Wenn Sie schon lange nicht mehr gebeichtet haben, es jetzt aber wieder mal versuchen wollen, könnte es sinnvoll sein, nicht zu den üblichen Beichtzeiten am Samstag Nachmittag zu kommen, sondern einen gesonderten Termin zu vereinbaren. Hinterlassen Sie im Pfarrbüro Ihre Telefonnummer. Einer der Priester wird dann zurückrufen und einen Termin mit Ihnen vereinbaren.
Wie "funktioniert" beichten?
In der Beichte dürfen Sie sich von der Seele reden, was Sie bedrückt oer Ihnen zu schaffen macht. Nennen Sie die Punkte oder Themen, mit denen Sie nicht richtig zurecht kommen. Sie können nichts falsch machen. Ob es eine alte, schlechte Gewohnheit ist, die Sie trotz Anstrengungen nicht loswerden oder ein Mitmensch, der einen aufregt oder die alte Geschichte, die schon lange Gewissensbisse macht oder ob es mit dem Beten nicht recht klappt - alles, was Ihnen Mühe macht oder worüber Sie gerne mal sprechen würden, kann Thema der Beichte sein. Im Gespräch mit dem Priester ergeben sich häufig neue Sichtweisen auf die Dinge. Durch die Lossprechung dürfen Sie sicher sein: Gott ist und bleibt der barmherzige Vater.
