Ein ganz besonderer Koffer
Trauerbegleitung für Kinder
Im Pfarrbüro von St. Peter und Paul in Mühlburg steht er gut sichtbar im Regal: ein auffälliger Koffer, geschmückt mit einem großen, bunten Schmetterling. Schon sein äußeres Erscheinungsbild weckt Neugier – und wer ihn öffnet, wird nicht enttäuscht. Der Inhalt lädt zum Entdecken ein.

Zum Vorschein kommen unter anderem:
• Legematerialien aus Filz, Holz und anderen Materialien
• Bunte Chiffontücher sowie Samtstoffe in Blau und Gelb
• Kleine Blumentöpfe mit abgepackten Sonnenblumenkernen
• Ein zerlegbarer Regenbogen aus Holz
• Kerzenhalter, die sich zu einem Stern formen lassen, Faltblätter und Stifte
• Ein Holzkreuz, eine Engelsfigur und wohlriechendes Salböl mit Wattebausch
• Edelsteine, Murmeln, Wäscheklammern mit roter Schnur
• Eine Kerze zum Gestalten
• Die „Rose von Jericho“ – und vieles mehr
• Legematerialien aus Filz, Holz und anderen Materialien
• Bunte Chiffontücher sowie Samtstoffe in Blau und Gelb
• Kleine Blumentöpfe mit abgepackten Sonnenblumenkernen
• Ein zerlegbarer Regenbogen aus Holz
• Kerzenhalter, die sich zu einem Stern formen lassen, Faltblätter und Stifte
• Ein Holzkreuz, eine Engelsfigur und wohlriechendes Salböl mit Wattebausch
• Edelsteine, Murmeln, Wäscheklammern mit roter Schnur
• Eine Kerze zum Gestalten
• Die „Rose von Jericho“ – und vieles mehr
Neugierig geworden?
Wer den Koffer zum ersten Mal sieht, fragt sich vielleicht: Wofür sind all diese liebevoll ausgewählten Dinge gedacht? Die Antwort überrascht viele – es handelt sich um einen Trauerkoffer, entwickelt für die Begleitung von Kindern in Zeiten von Abschied, Verlust und Trauer.
Wer den Koffer zum ersten Mal sieht, fragt sich vielleicht: Wofür sind all diese liebevoll ausgewählten Dinge gedacht? Die Antwort überrascht viele – es handelt sich um einen Trauerkoffer, entwickelt für die Begleitung von Kindern in Zeiten von Abschied, Verlust und Trauer.
Wenn Kinder trauern – was dann?
Regelmäßig erreichen mich Anfragen aus Kindertagesstätten oder Grundschulen. Ein plötzlicher Todesfall – sei es ein Kind, ein Elternteil, ein Kollege oder eine Kollegin – hinterlässt nicht nur tiefe Betroffenheit, sondern auch viele offene Fragen. Besonders das pädagogische Fachpersonal steht dann oft vor der schwierigen Aufgabe:
Wie sprechen wir mit den Kindern? Wie begleiten wir sie – und auch uns selbst – in dieser Ausnahmesituation?
Die Realität ist oft erschütternd:
• Ein vierjähriges Mädchen verunglückt im Sommerurlaub tödlich.
• Ein Praktikant nimmt sich das Leben.
• Eine Mutter verliert den Kampf gegen eine schwere Krankheit.
• Eine Kollegin wird morgens leblos aufgefunden.
In solchen Momenten braucht es mehr als gute Ratschläge – es braucht konkrete, schnelle und einfühlsame Unterstützung.
Der Trauerkoffer – praktische Hilfe in schwierigen Zeiten
Der Trauerkoffer bietet methodisch fundierte Materialien und pädagogische Vorschläge, die helfen, Kinder in ihrer Trauer zu begleiten. Gleichzeitig liefert er eine kompakte theoretische Einführung in die
kindliche Trauer:
Wie trauern Kinder? Was brauchen sie? Und wie können wir als Erwachsene ihnen einfühlsam begegnen?
Neben didaktischem Material enthält der Koffer auch ausgewählte Bilderbücher sowie Fachliteratur für Erwachsene. All dies kann gemeinsam ausgeliehen werden.
Trauerprävention – ein oft vergessener Aspekt
Am besten ist es, wenn der Trauerkoffer nicht erst im akuten Trauerfall zum Einsatz kommt. Denn Kinder setzen sich – oft viel früher als Erwachsene annehmen – mit den großen Fragen des Lebens auseinander:
• Woher komme ich?
• Wohin gehe ich?
Solche Fragen entstehen nicht selten aus Alltagssituationen: Ein toter Vogel am Straßenrand, die geliebte Katze, die gestorben ist, oder der Besuch am Grab der Großmutter. Diese Erlebnisse werfen Fragen auf
– und verdienen ehrliche, altersgerechte und respektvolle Antworten.
Der Trauerkoffer eignet sich deshalb hervorragend zur präventiven Arbeit mit Kindern im Vorschul- und Grundschulalter. Er unterstützt pädagogische Fachkräfte und Familien dabei, einen natürlichen, gesunden und lebensnahen Umgang mit den Themen Tod, Sterben und Trauer zu fördern.
Am besten ist es, wenn der Trauerkoffer nicht erst im akuten Trauerfall zum Einsatz kommt. Denn Kinder setzen sich – oft viel früher als Erwachsene annehmen – mit den großen Fragen des Lebens auseinander:
• Woher komme ich?
• Wohin gehe ich?
Solche Fragen entstehen nicht selten aus Alltagssituationen: Ein toter Vogel am Straßenrand, die geliebte Katze, die gestorben ist, oder der Besuch am Grab der Großmutter. Diese Erlebnisse werfen Fragen auf
– und verdienen ehrliche, altersgerechte und respektvolle Antworten.
Der Trauerkoffer eignet sich deshalb hervorragend zur präventiven Arbeit mit Kindern im Vorschul- und Grundschulalter. Er unterstützt pädagogische Fachkräfte und Familien dabei, einen natürlichen, gesunden und lebensnahen Umgang mit den Themen Tod, Sterben und Trauer zu fördern.
Ihre Ansprechpartnerin
Sie möchten den Trauerkoffer kennenlernen oder ausleihen? Sie suchen Unterstützung – akut oder vorbeugend – im Umgang mit trauernden Kindern?
Sie möchten den Trauerkoffer kennenlernen oder ausleihen? Sie suchen Unterstützung – akut oder vorbeugend – im Umgang mit trauernden Kindern?
Dann kontaktieren Sie mich gerne:
Eva Rüdiger
Pastorale Mitarbeiterin im Beerdigungsdienst und in der Trauerseelsorge
Ansprechpartnerin für Familien und pädagogisches Fachpersonal
Eva Rüdiger
Pastorale Mitarbeiterin im Beerdigungsdienst und in der Trauerseelsorge
Ansprechpartnerin für Familien und pädagogisches Fachpersonal

