Gemeinschaft Lavigerie
Im Jahr 2016 hat Erzbischof Stephan Burger bei den Afrikamissionaren "Weiße Väter" angefragt, ein Team für die Arbeit mit Asylsuchenden und Migranten zu bilden, sowie in den Pfarreien mitzuarbeiten. Sie baten die Missionsschwestern Unserer Lieben Frau von Afrika "Weiße Schwestern", sich daran zu beteiligen, um einen besseren Zugang zu Frauen besonders der islamischen Kultur zu ermöglichen.
Die Gemeinschaft "Lavigerie" ist nach dem Gründer des Missionsordens, Kardinal Charles Lavigerie benannt. Er stammte aus Frankreich und war Erzbischof von Nordafrika. Dort gründete er 1868 die Afrikamissionare "Weiße Väter" und 1869 die Missionsschwestern Unserer Lieben Frau von Afrika "Weiße Schwestern" für die Begegnung mit dem Islam und zur Evangelisierung Afrikas. Durch seine Missionare erfuhr Lavigerie vom Skandal des Sklavenhandels in weiten Teilen des Kontinentes. Mit seiner Antisklavereikampagne trug er dazu bei, diesen menschenunwürdigen Handel zu bekämpfen. Die Gemeinschaft Lavigerie setzt sich bis heute für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung ein und kämpft gegen Menschenhandel. Die Begegnung mit Menschen anderen Glaubens, besonders des Islams liegt ihr am Herzen.
