Taufe

Pro Jahr werden in unseren Seelsorgeeinheiten ungefähr 130 Kinder getauft. Manche Eltern bringen ihren Nachwuchs schon nach zwei Monaten zur Taufe, andere erst nach einem Jahr oder erst wenn sie schon größer sind. Die Kindertaufen finden immer zu festgelegten Terminen in unseren Kirchen statt. Zuständig für die Taufe ist immer die Seelsorgeeinheit Ihres Wohnorts.
 
Falls Ihr Kind schon älter ist und zur Schule geht, kann es im Rahmen der Erstkommunionvorbereitung getauft werden. Wenn Sie als Erwachsener getauft werden möchten, freut uns das besonders. Wir entscheiden dann miteinander über den geeigneten Vorbereitungsweg. Es gibt in unserer Seelsorgeeinheit verschiedene Angebote, die Sie besuchen können, z.B. Exerzitien im Alltag oder einen Glaubensweg. Darüber hinaus können Sie sich der Vorbereitungsgruppe im Dekanat Karlsruhe für erwachsene Täuflinge anschließen. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Dekanates.
  
So. 28.06.2026
11:15
die Termine für die Vorbereitungstreffen werden noch bekannt gegeben
Heilig Kreuz
Karlsruhe
Sa. 11.07.2026
16:30
St. Bonifatius
Karlsruhe
So. 26.07.2026
14:30
Vorbereitungstreffen: Mittwoch, 8. Juli, und Mittwoch, 15. Juli, jeweils 20.00 Uhr.
St. Peter und Paul
Karlsruhe
So. 16.08.2026
14:30
nur ein Vorbereitungstreffen: Dienstag, 28. Juli um 20.00 Uhr
St. Stephan
Karlsruhe
  
 

Termine und Anmeldung

 
 
 
Termine
St. Stephan
sonntags, 14.30 Uhr
Heilig Kreuz
samstags, 17.00 Uhr oder sonntags 11.15 Uhr
Herz Jesu
samstags, 13.30 Uhr
St. Bonifatius
samstags, 16.30 Uhr
St. Konrad
samstags, 17.00 Uhr oder sonntags 11.15 Uhr
St. Peter und Paul
sonntags, 14.30 Uhr
Unsere Liebe Frau
samstags, 13.30 Uhr
 
Anmeldung
 
Auf der Webseite des Dekanats Karlsruhe können Sie sich orientieren, zu welcher Pfarrei Sie gehören. Wenn Sie auf dem Gebiet der Seelsorgeeinheit Allerheiligen wohnen, gilt folgendes Prozedere:
 
  1. Suchen Sie sich einen passenden Tauftermin aus und rufen Sie in einem unserer Pfarrbüros an.
  2. Nicht nur der Tauftermin muss passen. Auch die beiden Vorbereitungstermine sind verbindlich. Eine gute Einführung zum "Sakrament Taufe" ist wichtig. Im ersten Vorbereitungstreffen geht es um die Bedeutung der Taufe; im zweiten wird die konkrete Tauffeier vorbereitet.
  3. Kommen Sie in dem für Sie zuständigen Pfarrbüro vorbei und füllen Sie dort das Anmeldeformular aus. Wir brauchen dafür von Ihnen:
    • die Geburtsurkunde Ihres Kindes
    • Namen, Heiratsdatum und -ort der Eltern (sofern Sie verheiratet sind; eine Heirat der Eltern ist keine Voraussetzung für die Taufe des Kindes.)
    • die Unterschrift beider Eltern
    • Namen und Adressen der Paten. Die Paten müssen katholisch, gefirmt und mindestens 14 Jahre alt sein und dürfen nicht aus der Kirche ausgetreten sein (weil die Paten Ansprechpartner in religiösen Fragen sind - das setzt voraus, dass sie ihre eigene Religion kennen). Meistens gibt es zwei Paten; eine Person genügt aber auch.
 

Anmeldung in den Pfarrbüros

 
 
  
Bonifatiushaus
Schillerstr.46
76135 Karlsruhe
Pfarrbüro Heilig Kreuz & St. Konrad
Heckerstraße 39
76187 Karlsruhe
Pfarrbüro St. Bonifatius & Herz Jesu
Schillerstr. 46 a
76133 Karlsruhe
Pfarrbüro St. Peter und Paul
Sophienstraße 234
76185 Karlsruhe
Pfarrbüro St. Stephan
NEU: Herrenstraße 16
76133 Karlsruhe
Pfarrbüro Unserer Lieben Frau
Marienstraße 80
76137 Karlsruhe
 

Kirchen in der Seelsorgeeinheit

 
 
  
Heilig Kreuz
Reinmuthstraße 42
76187 Karlsruhe
Herz Jesu
Grenadierstraße 15
76133 Karlsruhe
St. Bonifatius
Sophienstraße 125
76135 Karlsruhe
St. Konrad
Hertzstraße 16c
76187 Karlsruhe
St. Peter und Paul
Peter-und-Paul-Platz 1
76185 Karlsruhe
St. Stephan
Erbprinzenstr. 16
76133 Karlsruhe
Unsere Liebe Frau
Augartenstraße 50
76137 Karlsruhe
 

FAQ - Häufig gestellte Fragen

 
 
  
In der Regel findet die Taufe in ihrer Pfarrkirche statt. Sie können die Taufe aber auch in jeder anderen Pfarrkirche der Seelsorgeeinheit feiern. Die Taufe wird in Taufgottesdiensten gespendet, die an einem Samstag oder Sonntag stattfinden.
  
Auf der Webseite des Dekanats Karlsruhe können Sie sich orientieren, zu welcher Pfarrei Sie gehören. Wenn Sie auf dem Gebiet der Seelsorgeeinheit Allerheiligen wohnen, gilt folgendes Prozedere:
 
  1. Suchen Sie sich einen passenden Tauftermin aus und rufen Sie in einem unserer Pfarrbüros an.
  2. Nicht nur der Tauftermin muss passen. Auch die beiden Vorbereitungstermine sind verbindlich. Eine gute Einführung zum "Sakrament Taufe" ist wichtig. Im ersten Vorbereitungstreffen geht es um die Bedeutung der Taufe; im zweiten wird die konkrete Tauffeier vorbereitet.
  3. Kommen Sie in dem für Sie zuständigen Pfarrbüro vorbei und füllen Sie dort das Anmeldeformular aus. Wir brauchen dafür von Ihnen:    
  • die Geburtsurkunde Ihres Kindes
  • Namen, Heiratsdatum und -ort der Eltern (sofern Sie verheiratet sind; eine Heirat der Eltern ist keine Voraussetzung für die Taufe des Kindes.)
  • die Unterschrift beider Eltern
  • Namen und Adressen der Paten. Die Paten müssen katholisch, gefirmt und mindestens 14 Jahre alt sein und dürfen nicht aus der Kirche ausgetreten sein (weil die Paten Ansprechpartner in religiösen Fragen sind - das setzt voraus, dass sie ihre eigene Religion kennen). Meistens gibt es zwei Paten; eine Person genügt aber auch.
  
Wir benötigen für die Anmeldung der Taufe Ihres Kindes folgende Unterlagen:
  • die Geburtsurkunde Ihres Kindes
  • Namen, Heiratsdatum und -ort der Eltern (sofern Sie verheiratet sind; eine Heirat der Eltern ist keine Voraussetzung für die Taufe des Kindes.)
  • Namen und Adressen der Paten. Die Paten müssen katholisch, gefirmt und mindestens 14 Jahre alt sein (weil die Paten Ansprechpartner in religiösen Fragen sind - das setzt voraus, dass sie ihre eigene Religion kennen). Meistens gibt es zwei Paten; eine Person genügt aber auch.
  
In der Regel tauft ein Priester oder Diakon der Seelsorgeeinheit. Es ist auch möglich, dass ein anderer Priester oder Diakon die Taufe spendet. Bitte teilen Sie dies bei der Anmeldung im Pfarrbüro mit.
  
Ja! Eine gute Einführung zum "Grundlagensakrament Taufe" ist wichtig. Deshalb sind auch die Taufvorbereitungstermine verbindlich, wenn Sie Ihr Kind zur Taufe bei uns anmelden.  Die Taufvorbereitung bietet die Gelegenheit, miteinander über Wünsche, Vorstellungen und Hoffnungen ins Gespräch zu kommen und auch Fragen zu stellen.
 
 

Informationen für Eltern und Paten

 
 
  
Wenn Sie als Eltern bereit sind, Ihr Kind in den katholischen Glauben einzuführen, kann Ihr Kind getauft werden.
  
Wenn der katholische Elternteil dafür einsteht, das Kind katholisch zu erziehen, ist die Taufe kein Problem.
  
Die Kirche tauft ein Kind nur, wenn die berechtigte Aussicht besteht, dass es in den katholischen Glauben hineinwächst. Ein Kirchenaustritt setzt hier zumindest ein Fragezeichen. Deswegen stellt sich die Frage, ob Sie Ihr Kind in den Glauben einführen wollen und ihm vermitteln können, dass es etwas Gutes ist, zur Kirche zu gehören. Wenn eine nahe Bezugsperson Ihres Kindes dafür einsteht, das Kind in den katholischen Glauben einzuführen, kann es dennoch getauft werden.
 
  
Der Pate oder die Patin stehen– neben den Eltern – dafür ein, die katholische Erziehung des Kindes mitzutragen. Meistens gibt es zwei Paten; eine Person genügt aber auch. Notfalls geht es auch ohne Pate/Patin.
  
Als Taufpate oder Taufpatin kommt infrage, wer selbst katholisch, gefirmt und mindestens 14 Jahre alt ist und nicht aus der Kirche ausgetreten ist (weil die Paten Ansprechpartner in religiösen Fragen sind - das setzt voraus, dass sie ihre eigene Religion kennen).
  
Es sollte ein Pate sein, maximal zwei. Weitere Paten können als Taufzeugen die Taufe und das Kind begleiten.
  
Die Paten bringen gemeinsam mit den Eltern das Kind zur Taufe. Sie drücken so ihre Bereitschaft aus, beim Hineinwachsen des Kindes in den Glauben die Eltern zu unterstützen. Sie sind auch zum Einführungstreffen und Taufgespräch eingeladen.
  
Nein. Nur ein gefirmter Katholik kann Taufpate werden. Ein evangelischer oder ein orthodoxer Christ kann, neben einem katholischen Paten, Taufzeuge sein, in dem er sich bereit erklärt, sich in die christliche Erziehung des Kindes mit einzubringen und bezeugt, dass Glauben und Kirchenzugehörigkeit wichtig sind. Einen aus der katholischen oder evangelischen Kirche ausgetretenen Christen lässt die katholische Kirche nicht als Taufzeugen zu. Der Kirchenaustritt legt nahe, dass die Voraussetzungen für die geforderte Zeugenschaft nicht vorliegen.
 
 
  

Die Taufe ist das "Eingangstor" zur Kirche. Ohne sie können keine weiteren Sakramente empfangen werden. Sie ist Eingliederung in die Gemeinschaft der Gläubigen, eröffnet die Zugehörigkeit zu Christus und bringt das uneingeschränkte "Ja" Gottes zum Menschen zum Ausdruck. Sie verpflichtet die Eltern, für die christliche Erziehung ihres Kindes zu sorgen. Sie ist "Sakrament", d.h. sie bringt zeichenhaft und leiblich zum Ausdruck, was in der Taufe gefeiert wird: der Glaube ist wie eine innere Lebensquelle. Sie markiert den Beginn des geisterfüllten Lebens des Menschen: Gott in mir.

Am besten kommt man der Bedeutung der Taufe auf die Spur, wenn man den Symbolen und Bildern des Taufgottesdienstes entlang geht: Die Tür steht offen. Es braucht nur einen kleinen Schritt, um einzutreten. Die Taufe verlangt keine besonderen Zulassungsvoraussetzungen. Alles, was es braucht, ist Vertrauen, die Fähigkeit, sich von Gott beschenken zu lassen. Dann kann mit der Taufe ein Lebensweg beginnen, der in jedem Abschnitt anders aussieht. Aber überall lautet die Überschrift: "Du bist Gottes Kind".
 
Darum beginnen wir den Taufgottesdienst an der offenen Kirchentür. Das Licht einer einzigen Kerze genügt, um einen ganzen Raum hell zu machen. Das Licht eines einzigen Lebens genügt, um vielen Menschen Mut und Hoffnung zu schenken. Die Taufkerze wird am Licht der Osterkerze angezündet. Diese hat zum ersten Mal in der Osternacht gebrannt, jener Nacht, in der die ganze Christenheit den Sieg des Lebens über den Tod feiert. Die lebensverneinenden Kräfte behalten nicht die Oberhand. Gottes Liebe ist stärker, sie schenkt das Leben neu, immer wieder.