Am 06. September konnten rund 40 Interessierte bei der Südstadt-Führung von Ottmar Huber Spuren des Canisiushauses im Stadtteil finden.
Der Canisiushausverein wurde vor 100 Jahren im Nebenzimmer der Walhalla gegründet. Nach Beginn der Führung vor der Kirche Unserer Lieben Frau bereicherte Ottmar Huber die Teilnehmenden vor der Walhalla mit vielen Zusammenhängen zwischen der Walhalla und dem Canisiushaus bzw. der Pfarrei. Das Josefshaus der Gengenbacher Schwestern stand vor der Einweihung des Gemeindehauses 1926 der Gemeinde für viele Veranstaltungen zur Verfügung. Über das „alte“ Canisiushaus in der Marienstraße gab es viel zu berichten. Auch heute ist dort noch ein Kindergarten des Vereins „Aktion Vorschulkind - Karlsruhe e.V.“.
Die vielfältigen ökumenischen Kontakte wurden bei der Johanniskirche thematisiert. Dass auch die Schauburg einen Bezug zur Pfarrei hat, wussten die wenigsten. Hier wurden um 1910 von der Pfarrei „lebende Bilder“ - Standbilder von Szenen der Passion - dargestellt. Im Meidinger-Block des Mieter- und Bauvereins leiteten die Gengenbacher Schwestern zwischen 1947 und 1978 einen Kindergarten. Zu den Toren in der Meidingerstraße konnte Ottmar Huber interessante Details vortragen.
Er erfreute alle Beteiligten der Führung mit vielen unterhaltsamen Ereignissen und Zusammenhängen und beendete den Rundgang im Hof des Canisiushauses, wo noch Bratwürste und Getränke aufgetischt wurden und unserem Mitglied Ottmar Huber herzlich gedankt wurde.
Die Südstadtführung gefiel allen Teilnehmenden und war ein weiterer gelungener Programmpunkt zum 100- Jährigen Jubiläum des Canisiushausvereins.