Canisiushausverein: Eine Reise durch 100 Jahre Geschichte
16.11.2025 |
Zum Festabend stand die Zeitmaschine mal wieder im Franz-Weber-Saal bereit. Gut 90 Besucher waren gekommen, und ein gut gefüllter Saal bot einen würdigen Rahmen für diesen besonderen Abend. Den begeisterten Rückmeldungen vieler Gäste nach hat niemand sein Kommen bereut.
Der Abend begann mit einigen Liedern aus vergangenen Zeiten – natürlich live gespielt von unserem musikalischen Zeitreisen-Trio. Die Laienspielschar „die feder“ zeigte in einem humorvollen Sketch, wie sich die Gründungssitzung des Vereins zugetragen haben könnte – und enthüllte dabei die „wahre Geschichte“ hinter dem Namen des Vereins: Canis ist der Hund, und das „Cani“ eine Hundehütte. Den ganzen Abend über gab es immer wieder Bilder und historische Informationen aus der Vereinsgeschichte.
Nicht nur in der ersten Pause bewirtete das Cani-Team die Gäste mit Speis und Trank, damit alle gut gestärkt mit uns durch die Zeit reisen konnten.
Gesangliche Darbietungen lockerten das Programm immer wieder auf. Bald wusste jeder, „wo die Blumen sind“ und dass sich „das Karussell weiterdreht“, weil bei uns im Cani Leben ist. Oder ganz einfach: Oh Ulf, ist des schee! Und wirklich jeder weiß jetzt, warum man nicht mehr weinen muss, wenn der Regen fällt – denn: Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unser Cani nicht!
Auch die fleißigen ehrenamtlichen Handwerker wurden besungen. Sie hatten eine große Kiste und jede Menge Platz, um Krempel und Altpapier im Fundus zu bunkern. Gut, dass diese Handwerker wahre Artisten sind und dank Körperspannung auch mit wenig Platz klarkommen.
Wir erlebten ein fiktives Interview mit Hans Sauter, der bereits 2001 bemerkenswerte Prognosen für den Verein wagte. Philip Kögele und Sebastian Kuhn ordneten das Ganze aus heutiger Sicht ein. Und plötzlich musste das Programm unterbrochen werden, weil der Saal doppelt belegt war. Doch schnell stellte sich heraus, dass dieser „Putztrupp“ in Wirklichkeit ABBA war – und lieber das Tanzbein als den Putzlappen schwang.