
Laienspielschar
Geschichte
Das Laienspiel hat eine lange Tradition. Pfarrer Saier, der spätere Leiter der Ötigheimer Volksschauspiele, war Initiator des Laienspiels in der Gemeinde Unserer Lieben Frau. 1903 organissierte er mit der Pfarrgemeinde eine Aufführung der Passion. Das Laienspiel in der Südstadt war geboren. Mit der Zeit entwickelte sich eine Theatergruppe, aus der die Laienspielschar „die feder“ entstand. Anfangs spielte die Laienspielschar im „Apollo‑Theater", in der heutigen "Schauburg". Später fanden die Aufführungen im Josefshaus und im alten Canisiushaus statt. Nach der Zerstörung des Canisiushauses wurde die Ruine als „Freilicht‑Bühne", dann der Saal der Walhalla zum Spielen verwendet. Seitdem das neue Canisiushaus steht, finden dort - bis heute - die Aufführungen der Laienspielschar statt.
