"Gelebter Glaube braucht Gemeinschaft"
Priesteramtskandidat Lars Brezina stellt sich vor
Liebe Schwestern und Brüder der Seelsorgeeinheit Karlsruhe-Allerheiligen, mein Name ist Lars Brezina und ab Ende Oktober werde ich für die kommenden zwei Jahre Teil Ihrer Seelsorgeeinheit sein. Ich wurde 1995 in Sinsheim geboren und bin in Waibstadt im nördlichen Kraichgau aufgewachsen.
Beruflicher Werdegang
Nach meinem Realschulabschluss besuchte ich das kaufmännische Berufskolleg, das ich 2014 mit der Fachhochschulreife abschloss. Anschließend studierte ich Verkehrsbetriebswirtschaft und Personenverkehr an der Hochschule Heilbronn und erwarb dort den Bachelorabschluss.
Im Rahmen meines Studiums hielt ich mich mehrfach in Karlsruhe auf, um die Baustellen des Stadtbahnsystems und das Verkehrskonzept vor Ort zu betrachten, wodurch ich mit den Verkehrssituationen in Karlsruhe einigermaßen vertraut bin. Nach meinem Bachelorabschluss absolvierte ich einen mehrmonatigen Studienaufenthalt im Bereich Mobilitätsmanagement in Erfurt. Während meines Studiums war ich außerdem als studentische Hilfskraft bei der Stabsstelle Mobilitätsmanagement der Stadtverwaltung Heidelberg tätig.
Der Weg bis zum Eintritt ins Priesterseminar
Bereits nach meinem Realschulabschluss 2012 kam in mir die Frage auf, welchen Weg Gott für mich vorgesehen hat, und ich nahm Kontakt mit dem Priesterseminar in Freiburg auf. Nach einer langen Zeit der Prüfung, des Ringens und des Gebetes entschied ich schließlich erst 2019, in das Priesterseminar Freiburg einzutreten. Somit vergingen von der erstmaligen Kontaktaufnahme bis zum Eintritt in das Priesterseminar sieben Jahre – Jahre, die mich sehr geprägt und geformt haben.
Bereits nach meinem Realschulabschluss 2012 kam in mir die Frage auf, welchen Weg Gott für mich vorgesehen hat, und ich nahm Kontakt mit dem Priesterseminar in Freiburg auf. Nach einer langen Zeit der Prüfung, des Ringens und des Gebetes entschied ich schließlich erst 2019, in das Priesterseminar Freiburg einzutreten. Somit vergingen von der erstmaligen Kontaktaufnahme bis zum Eintritt in das Priesterseminar sieben Jahre – Jahre, die mich sehr geprägt und geformt haben.
Die letzte Phase der Priesterausbildung beginnt
Nach meinen Studien der Theologie und Philosophie in Freiburg, Lantershofen und Wien sowie einem Praxissemester in Konstanz-Petershausen beginne ich nun die letzte Phase der Priesterausbildung bei Ihnen in der Seelsorgeeinheit. Im Rahmen des sogenannten „Pastoralkurses“ – der letzten Phase der Priesterausbildung – darf ich bis ins Frühjahr 2027 hier bei Ihnen mitwirken.
Der Pastoralkurs dauert insgesamt zwei Jahre, und etwa in der Mitte dieser Zeit wird man in der Regel durch Erzbischof Stephan Burger die Diakonenweihe empfangen. Unterbrochen wird diese praktische Zeit immer wieder durch Ausbildungseinheiten im Priesterseminar in Freiburg.
Nach meinen Studien der Theologie und Philosophie in Freiburg, Lantershofen und Wien sowie einem Praxissemester in Konstanz-Petershausen beginne ich nun die letzte Phase der Priesterausbildung bei Ihnen in der Seelsorgeeinheit. Im Rahmen des sogenannten „Pastoralkurses“ – der letzten Phase der Priesterausbildung – darf ich bis ins Frühjahr 2027 hier bei Ihnen mitwirken.
Der Pastoralkurs dauert insgesamt zwei Jahre, und etwa in der Mitte dieser Zeit wird man in der Regel durch Erzbischof Stephan Burger die Diakonenweihe empfangen. Unterbrochen wird diese praktische Zeit immer wieder durch Ausbildungseinheiten im Priesterseminar in Freiburg.
Gelebter Glaube braucht Gemeinschaft
Durch meine Studienzeit in Heilbronn und Erfurt weiß ich, wie schwierig es sein kann, allein einen gelebten christlichen Glauben in einer christlichen bzw. katholischen Diaspora zu leben. Meine persönlichen Erfahrungen zeigen mir, dass ein gelebter Glaube in unserer Zeit nur in Gemeinschaft und im Austausch mit anderen gläubigen Menschen gelingen kann. In diesem Sinne freue ich mich auf viele Begegnungen mit Ihnen und hoffe, dass wir uns in den nächsten Monaten gegenseitig auf den Ruf Gottes aufmerksam machen können, sodass das Reich Gottes ein kleines Stück mehr gegenwärtig wird.
Ihr
Lars Brezina

